Tausend Euro für geringe Mengen machen das Gewürz zum roten Gold: Unter der Erde eines Feldes in Leogang liegen knapp 30.000 Knollen, während die Ernte seit Anfang Oktober auf Hochtouren läuft und Bäuerin Carina Wölfer herausragende Laborwerte bestätigt.
Unter der Erde eines Feldes in Leogang liegen knapp 30.000 Knollen. Jede Knolle produziert eine eigene Blüte, die wiederum drei Safranfäden umhüllt und vor dem Sonnenlicht schützt, so die Berichterstattung.
Dürresommer nützt den Krokusfäden in Leogang
Fachleuten zufolge haben die Krokusfäden vom heurigen Dürresommer besonders profitiert. Während Heu, Obst und Gemüse längst eingebracht sind, beginnt im Salzburger Pinzgau die Ernte des teuersten Gewürzes der Welt, wie Berichte des ORF zeigen.
Die Erntezeit läuft von Anfang Oktober bis Mitte November. Alles wird mit der Hand gemacht. Das ist mit ein Grund, warum der Safran so teuer ist
, erklärt Monika Wölfer. Sie betont auch den medizinischen und kosmetischen Wert der Pflanze.
Handarbeit und strenge Qualitätsprüfung im Labor
Die Handarbeit erfordert laut den Experten viel Feingefühl. Man benötigt gute Fingernägel und muss genau darauf achten, wo das Gelbe in das Rote übergeht. Nach der Ernte wird der Safran zwischen 28 und 42 Stunden getrocknet.
Dabei verliert das Gewürz rund 80 Prozent seines Wassers. Anschließend lagert es drei Monate lang luftdicht zur Reifung.
Die Qualität ist herausragend. Das wissen wir vom Labor. Da können wir auf jeden Fall mit dem Safran aus Afghanistan mithalten.
Carina Wölfer, Bäuerin in Leogang
Aus den Fäden stellen die Produzenten unter anderem Produkte mit Zucker, Salz, Tee und Gin sowie Lippenpflege und Seife her.
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