Nach einem hart erkämpften Overtime-Sieg der Denver Broncos gegen den amtierenden Super Bowl Champion sorgte die scharfe Kritik von Analyst Ryan Fitzpatrick für Aufsehen.
Die Denver Broncos verließen den Platz am Donnerstagabend zwar als Sieger nach Verlängerung gegen den Titelverteidiger, doch die offensive Darbietung war von massiven Problemen geprägt. Im Mittelpunkt der Nachbetrachtung auf Prime Video stand dabei das Auftreten des eigenen Spielmachers, das von Expertenseite eine harsche und ungewöhnliche Abfuhr erhielt.
Ryan Fitzpatrick kritisiert Bo Nix und die Offense der Denver Broncos
In seiner Analyse nach der Partie nahm kein Blatt vor den Mund und ging mit der Spielweise des Quarterbacks hart ins Gericht. Der ehemalige NFL-Profi bemängelte vor allem die Körpersprache und den fehlenden Einsatz auf dem Feld.

Bo Nix ist nicht kompetitiv.
Ryan Fitzpatrick, Prime Video
Er fügte hinzu, dass die Art und Weise, wie derzeit auf dieser Position agiert werde, fast schon respektlos gegenber dem Berufsbild sei. Als Beispiel für das mangelnde Vertrauen des Trainerstabes nannte er einen Screen-Pass im dritten Versuch bei größerer Distanz. Während sich die Mannschaft in der Kabine über den errungenen Erfolg freute, zog der Experte ein ernüchterndes Fazit über die individuelle Leistung.
Das ist fast schon respektlos gegenüber der Quarterback-Position, wie er im Moment Quarterback spielt.
Ryan Fitzpatrick, Prime Video
Statistische Leistungsdaten aus dem Spiel gegen Seattle
Ein Blick auf die nackten Zahlen untermauert die Offensivnot der Broncos. Gegen eine dominante Konkurrenz aus Seattle blieben nennenswerte Raumgewinne über weite Strecken aus, wie die Statistiken der Begegnung zeigen.
| Statistik | Denver Broncos | Seattle Seahawks |
|---|---|---|
| Pässe (angebracht / Versuche) | 17 / 27 | – |
| Passspiel-Yards | 107 | 353 |
| Passer Rating | 71,1 | – |
| Gesamte Raumgewinne | 168 | 353 |
Mit lediglich 168 Gesamtjards und einem Quarterback-Rating von 71,1 blieben die Gastgeber offensiv weit unter ihren Möglichkeiten. Seattle hingegen verbuchte im gleichen Zeitraum 353 Yards, ohne dass Denver im Passspiel einen Touchdown oder eine Interception verbuchen konnte.

Vertragssituation und sportliche Zukunft in Denver
Der Quarterback befindet sich mittlerweile in seiner dritten Saison in der Liga. Nach dem Ende der laufenden Spielzeit steht eine wichtige Entscheidung über die weitere sportliche Ausrichtung und eine mögliche Vertragsverlängerung an. Ob die sportliche Leitung um Cheftrainer Sean Payton öffentlich auf die Kritik reagiert oder interne Gespräche führt, bleibt vorerst offen. Angesichts hoher sportlicher Ambitionen und des Anspruchs auf konstanten Erfolg wird die Entwicklung auf dieser Schlüsselposition für die Franchise jedoch richtungsweisend sein.
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