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Papst Leo XIV. hat mit seiner Ankunft in Montevideo die Auslandsreise seines Pontifikats

Papst Leo XIV. hat mit seiner Ankunft in Montevideo die Auslandsreise seines Pontifikats angetreten, die ihn in den kommenden Tagen nach Uruguay, Argentinien und Peru führen wird.

Die Anreise erfolgt nach einer Krebsoperation, bei der dem Pontifex ein bösartiger Tumor aus dem rechten Lungenflügel entfernt worden war. Vatikanischen Angaben zufolge gilt der Papst inzwischen wieder als krebsfrei und benötigt keine weiteren onkologischen Behandlungen. He is clinically fit to undertake this trip, sagte Vatikanprefekt Matteo Bruni am 3. November vor Journalisten.

Maria Montserrat Alvarado, Präfektin des Dikasteriums für Kommunikation, ergänzte zur medizinischen Absicherung der Reise: are very confident and he’ll have plenty of medical care on board should something happen. But we don’t see that in his prognosis, wie unter anderem Cathstan berichtete. Auf dem Hinflug persönlich begrüßte der Papst alle über 80 mitreisenden Journalisten.

Das Programm umfasst insgesamt mehr als 40 öffentliche sowie private Veranstaltungen, für die der Papst in 14 verschiedene Städte und Ortschaften reist. Dazu gehört auch ein geplanter Aufenthalt in der peruanischen Andenregion, was wegen der dünnen Höhenluft nach dem operativen Eingriff an der Lunge als heikel gilt.

Papst leo xiv auf suedamerika reise
Foto: welt.de

Zum Auftakt wurde das Kirchenoberhaupt in Montevideo, der Hauptstadt und größten Stadt des Landes, von mehr als 100.000 Menschen bejubelt. Die Reise führt ihn zudem nach Paysandú, einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum an der Grenze zu Argentinien, sowie nach Florida, wo sich das Nationale Heiligtum Unserer Lieben Frau von den Dreiunddreißig befindet. In dem stark säkularisierten Land, in dem Staat und Kirche seit mehr als einem Jahrhundert strikt voneinander getrennt sind und Weihnachten beispielsweise als „Tag der Familie“ bezeichnet wird, würdigte Leo die vier Jahrzehnte ununterbrochene Demokratie mit friedlichen Regierungswechseln als Modell für den gesamten Kontinent.

Später am Tag war ein Zusammentreffen mit Präsident Yamandú Orsi sowie weiteren Würdenträgern vorgesehen, gefolgt von einem Vespergottesdienst in der Kathedrale der Stadt gemeinsam mit den Bischöfen, dem Klerus und Ordensleuten Uruguays. Auch Nonnen kamen mit der Landesflagge zu den Gottesdiensten, bei denen der Papst trotz der Reisestrapazen einen gesunden Eindruck machte.”

Montevideo wartet auf den Papst

Das Reiseprogramm führt ihn weiter nach Argentinien, wo er vor der Herausforderung steht, das Heimatland seines im Vorjahr zu Ostern verstorbenen Vorgängers Franziskus zu besuchen. Franziskus war während seiner gesamten Amtszeit als Papst nie in seine Heimat zurückgekehrt; vermutet wird dahinter die Sorge, in die dortige Politik hineingezogen zu werden.

Stationen in Argentinien umfassen neben der Hauptstadt auch Córdoba als zweitgrößte Stadt des Landes sowie Luján, wo Leo am Wallfahrtsort Unserer Lieben Frau von Luján, der Patronin und einer der wichtigsten Pilgerstätten des Landes, eine Messe feiern wird.

Vor dem Abflug hatte das Kirchenoberhaupt bei einer Generalaudienz am 4. November die Gläubigen um geistlichen Beistand gebeten. I entrust myself to your prayers, that this trip may strengthen faith, renew hope, rekindle the fire of charity, and serve as an impetus to continue proclaiming the Gospel with joy, erklärte Leo laut den Berichten von Cathstan.

Facebooksm papst leo xiv ist nach seiner wahl erstmals zurueck in suedamerika
Foto: rheinpfalz.de

Die Reise kulminiert schließlich in Peru, dem Land, in dem der damals als Robert Prevost bekannte Papst rund zwanzig Jahre als Augustiner-Missionar und Bischof verbrachte. Dazu gehört ein zweitägiger Aufenthalt in Chiclayo, wo Leo von 2015 bis 2023 als Bischof amtierte.

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Anna Richter

Über den Autor

Anna Richter leitet das Weltressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet ueber internationale Politik, Diplomatie und geopolitische Entwicklungen mit Fokus auf Kontext, Verlaesslichkeit und Relevanz fuer deutschsprachige Leser.

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