Nvidia-Chef Jensen Huang hat G20-Forderungen nach strengen Regeln für künstliche Intelligenz zurückgewiesen und gewarnt, dass Länder bei der Technologie nicht den Anschluss verlieren dürfen. Auf dem G20 Innovation Ministerial forderte er am Mittwoch Investitionen in lokale Infrastruktur sowie pragmatische statt theoretischer Vorschriften.
Nvidia-CEO Jensen Huang hat die Regierungen der G20-Staaten davor gewarnt, aus übertriebener Furcht vor Technologie den Anschluss an die Zukunft zu verpassen. Bei einem Auftritt auf dem G20 Innovation Ministerial in Chapel Hill im US-Bundesstaat North Carolina bezeichnete er das Zurückbleiben als das größte Risiko der aktuellen Entwicklung.
Jensen Huang warnt G20 vor verpasstem Anschluss an die KI-Infrastruktur
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Nach Angaben von Huang müssen Staaten künstliche Intelligenz als unverzichtbare Grundlage betrachten, vergleichbar mit Strom, Straßen oder dem Internet. Jedes Land müsse eigene Rechenzentren und Rechenkapazitäten aufbauen, um Start-ups, Studierenden und lokalen Industrien die nötigen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen.

Jensen Huang erklärte, dass das schlimmste Ergebnis darin bestehe, die Technologie nicht zu nutzen und abgehängt zu werden, und betonte, dass dies das mit Abstand schlimmste Ergebnis sei.
Laut Huang bewegen sich die USA bei der Entwicklung dank hoher Investitionen und günstiger Rahmenbedingungen sehr aggressiv voran.
Kritik an pauschalen Regulierungen und hypothetischen Risiken
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Neben dem Ausbau der Infrastruktur kritisierte der Nvidia-Chef eine aus seiner Sicht übertriebene Furcht im Umgang mit neuen Technologien. Wenn Debatten vor allem von Verunsicherung und Panik geprägt seien, hemme dies das Wachstum der Länder.
In Bezug auf politische Eingriffe plädierte Huang für einen pragmatischen Ansatz. Regulierungsbehörden sollten sich auf tatsächliche, messbare Probleme konzentrieren, statt rein hypothetische Szenarien zu reglementieren.
Jensen Huang forderte, keine hypothetischen theoretischen Schäden zu regulieren, sondern stattdessen tatsächliche und pragmatische Schäden zu adressieren.
Zur Einordnung verglich Huang die Situation mit der Luftfahrtindustrie: Fluggesellschaften und Hersteller müssten die Verantwortung für die Sicherheit übernehmen, während Passagiere darauf vertrauen wollten, was die Technologie leistet. Fortschritte bei der wissenschaftlichen Verlässlichkeit und Genauigkeit hätten KI bereits sicherer gemacht.
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