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Technik und Wissenschaft

Nothing bringt Headphone (1) Pro mit Drei-Treiber-Architektur auf den Markt

Nothing bringt mit dem Headphone (1) Pro den bislang teuersten Over-Ear-Kopfhörer auf den Markt, der mit einem Preis von 399 US-Dollar und einer neuartigen Drei-Treiber-Architektur antritt.

Nothing Headphone (1) Pro im Test

Der britische Hersteller wagt mit seinem neuesten Modell einen spürbaren Schritt nach oben im Audio-Segment. Mit einem Preis von 399 US-Dollar in den USA beziehungsweise 349 Euro in Europa positioniert sich das Gerät klar im Mittelfeld der etablierten Premium-Konkurrenz, wo Marken wie Sony, Bose und Apple das Feld dominieren. Nothing was founded in London in 2020 by Carl Pei, the co-founder of OnePlus. Die im September 2026 veröffentlichten Kopfhörer setzen auf eine Kombination aus auffälligem Industriedesign und fortschrittlicher Technik.

Nothing Headphone (1) Pro – Test! (Kaufempfehlung?)

Transparenz und kratzfestes Panda Glass prägen das Design

Die Gehäuseschalen bleiben der bekannten Designlinie treu, gewähren diesmal jedoch den Blick auf eine völlig überarbeitete Innenausstattung. Direkt unter krisenfestem und kratzfestem Panda Glass ruht eine sichtbare Bauteilgruppe, deren Anordnung an topografische Landkarten erinnert. Bei den Materialien setzt das Unternehmen auf präzise verarbeitetes Aluminium für den Rahmen sowie auf matt glänzendes Titan an hochbelasteten Scharnierteilen. Auf der Waage bringt das Headphone (1) Pro 327 Gramm auf die Waage. Schon beim ersten Aufsetzen zeigt sich, dass beim Tragekomfort massive Fortschritte erzielt wurden. Wo ältere Gehäuse manchmal drückten, schmiegen sich die neu gestalteten Muscheln samtweich an die Kopfseiten an. Selbst mit Sonnenbrille spüre ich nach mehreren Stunden Dauerbetrieb keinen schmerzhaften Druck an den Bügeln. Das reicht völlig aus, um sich unterschiedlichen Kopfformen stufenlos anzupassen. Die Abdichtung zur Außenwelt gelingt dadurch phänomenal. Dank IP52 ist das Innenleben zudem wirksam gegen staubige Umgebungen und leichtes Tropfwasser geschützt. Zur Erleichterung der Bedienung und Orientierung dient ein kleines rotes Quadrat auf der rechten Ohrmuschel (rechts) und Weiß (links). Die Regler funktionieren und geben hervorragendes haptisches Feedback, und dann gibt es noch einen tollen Kniff.

Drei-Treiber-Architektur und Metropolis Studios sorgen für den Sound

Statt eines gewöhnlichen Breitband-Chassis arbeiten auf jeder Seite drei völlig unterschiedliche Klangerzeuger. Eine 40-Millimeter-Membran mit einer metallisch-keramischen PET-Beschichtung und einer Aufhängung aus PEEK übernimmt das Tieftonfundament von 20 bis 10.000 Hertz. Ein spezialisierter Präzisions-Treiber mit PEN-Membran deckt den Mittenbereich zwischen 5 und 15 Kilohertz ab, während ein xMEMS-Treiber mit flacher Siliziummembran Frequenzen von 10 bis 40.000 Hertz für den Hochtonbereich liefert. Während viele Hersteller auf berührungsempfindliche Flächen setzen, geht Nothing einen anderen Weg. Die Bedienung erfolgt über physische Elemente, die einfach funktionieren und sich toll anfühlen. Dieses Konzept funktioniert in der Praxis überraschend intuitiv und vermeidet die typischen Probleme. Über die Nothing X-App lässt sich zudem die Intensität der Geräuschunterdrückung in den Stufen Niedrig, Mittel, Hoch und Adaptiv regeln, ein personalisierter Sound-Test durchführen und das neue Auracast-Broadcast-Audio nutzen.

Nothing bringt Headphone (1) Pro mit Drei-Treiber-Architektur auf den Markt
Foto: Heute

Preise und Marktvergleich im Premium-Segment

Mit einem Preis von 399 US-Dollar unterbietet das Headphone (1) Pro einige der teuersten Flaggschiffe auf dem Markt, bleibt jedoch das bisher teuerste Audioprodukt des Herstellers. Zum Vergleich listet das Apple AirPods Max 2 bei 549 US-Dollar, das Sony WH-1000XM6 bei 450 US-Dollar, die zweite Generation der Bose QuietComfort Ultra bei 449 US-Dollar und den Sonos Ace Ultra ebenfalls bei 449 US-Dollar. The Headphone (1) Pro comes in black or white. Andrew Lanxon/CNET

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Clara Vogt

Über den Autor

Clara Vogt verantwortet das Ressort Technik und Wissenschaft. Sie schreibt ueber KI, Digitalisierung, Forschung und Innovation und uebersetzt komplexe Entwicklungen in klaren, belastbaren Journalismus.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.