Nick Woltemade hat beim 2:1-Auswärtssieg von Juventus Turin gegen Celta Vigo in der Europa League sein bisher bestes Spiel für den italienischen Rekordmeister absolviert. Der DFB-Stürmer erzielte in der 58. Minute den Ausgleichstreffer, nachdem er im Sommer auf Leihbasis von Newcastle United nach Turin gewechselt war.
Woltemades Leistung bei Celta Vigo
Nach einem schwierigen Saisonstart in Italien gelang Nick Woltemade am Donnerstagabend in Nordwestspanien ein persönlicher Befreiungsschlag. In der 58. Minute verwertete der 24-Jährige einen Abpraller von Marcos Alonso, um den zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand auszugleichen. Hugo Álvarez hatte die Gastgeber bereits in der 18. Minute in Führung gebracht. Den Sieg für Juventus sicherte schließlich Randal Kolo Muani in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Das Tor könnte für seine Zukunft dort wichtig sein, auch um sein Image aufzubessern.
Taktische Rolle und Kritik in Italien
Die aktuelle sportliche Bilanz des ehemaligen Stuttgarters ist zweigeteilt. Bisher kam er dort ausschließlich als Einwechselspieler zum Einsatz. Transfermarkt-Experte Aniello Luciano sah die Schwierigkeiten Woltemades allerdings deutlich differenzierter als die italienischen Medien und machte in seiner Analyse vor allem ein taktisches Missverständnis aus.
Wenn zwei Stürmer auf dem Platz stehen, ist es für die Verteidiger schwieriger, uns zu decken. Aber ich bin nicht der Trainer, und was auch immer der Manager entscheidet, wird definitiv die richtige Entscheidung sein.
Ausblick auf die Saisonziele
Mit dem Sieg gegen Celta Vigo festigt Juventus Turin seine Position in der Europa League, wo das Team mit sechs Zählern voll im Soll liegt. Für Woltemade bleibt das Ziel, sich durch seine Leistungen in der Europa League für mehr Spielzeit in der Serie A zu empfehlen.

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