Michaela Pfundmair gilt laut WELT als Koryphäe der Aussagepsychologie und weiß, wie man selbst die eloquentesten Lügner entlarvt, anstatt sich auf angebliche Körpersignale zu verlassen.
Im Alltag und bei Ermittlungen verlassen sich Menschen oft auf vermeintliche Indizien, wenn sie einer Lüge auf die Spur kommen wollen. Doch Anzeichen wie weniger Blinzeln, Blicke nach links oder nervöses Zappeln erweisen sich laut der Aussagepsychologie häufig als Trugschlüsse.
Die Trugschlüsse populärer Körpersignale
Wer die wahren Mechanismen hinter Täuschungen verstehen will, muss tiefer blicken.
Michaela Pfundmair und die Mechanismen der Aussagepsychologie
In der von Welt veröffentlichten Fachanalyse gilt Michaela Pfundmair als Koryphäe auf dem Gebiet der Aussagepsychologie. Sie untersucht, wie Täuschende vorgehen und welche sprachlichen sowie Verhaltensmuster sie verraten. Dabei zeigt sich, dass selbst eloquent formulierte Aussagen oft spezifische Lücken aufweisen.
Kognitive Anstrengung und präzise Vermeidungsstrategien
Täuschungen erfordern kognitive Anstrengung. Wer die Unwahrheit sagt, muss die eigene Geschichte konsistent halten und gleichzeitig auf die Wirkung beim Gegenüber achten. Das führt zu präzisen Vermeidungsstrategien im Verhalten und in der Wortwahl.
Warum Lügner bestimmte Aspekte aus Angst meiden
Ein zentraler Punkt der von Welt geschilderten psychologischen Expertise betrifft die Angst vor Entlarvung. Demnach meiden Personen, die lügen, bestimmte Aspekte ganz bewusst aus Furcht, dadurch unglaubwürdig zu wirken.
Strukturelle Muster statt banaler körperlicher Reaktionen
Statt auf banale körperliche Reaktionen wie Nervosität zu vertrauen, rät die Fachwelt dazu, auf die Struktur der Schilderung zu achten. Wer aus Angst vor Fehlern wesentliche Details weglässt oder zu glatte, unpersönliche Abläufe konstruiert, offenbart oft erst das wahre Muster hinter der Erzählung.
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