Der FC Bayern München zeigte sich in der Champions League gegen Viking Stavanger ungewohnt unsicher. Nach dem 3:3-Unentschieden kritisierte Trainer Vincent Kompany die Mannschaft öffentlich und warnte vor einer Ergebniskrise. Die Klubbosse wurden nach dem Remis in Norwegen gewarnt, während die Spieler ihre Konzentration verloren.
Kompany macht deutlich: beim FC Bayern ist die Schonzeit vorbei
Die Kritik von Vincent Kompany war ungewöhnlich direkt. Nach dem Unentschieden in Norwegen sagte der Trainer, dass die Mannschaft zu viele „unnötige“ Fehler mache. „Es ist ein Tal in einer Saison“, betonte Kompany, ohne das Wort „Krisezu verwenden. Die Klubbosse, darunter Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen, äußerten Sorge: „Das ist nicht das Niveau unserer Mannschaft.
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Fehlerquote und innere Unzufriedenheit
Die Mannschaft musste in Norwegen auf mehrere Schlüsselspieler verzichten, darunter Manuel Neuer und Aleksandar Pavlovic. Lennart Karl, der in Stavanger von Beginn an gespielt wurde, fehlte Rhythmus und Bindung ans Spiel. Zudem wurde Michael Olise nach einer gelb-roten Karte in die Kritik geraten, die nach einem Provokationsakt des Gegenspielers entstand. Sportvorstand Eberl blieb zurückhaltend: „Das werden wir in Ruhe besprechen.
Die Reaktion der Klubbosse und das Zukunftsszenario
Die Klubbosse zeigten sich nach dem Spiel besorgt und folgten Kompanys kritischer Haltung. Dreesen betonte, dass die Mannschaft „die Verantwortung dafür übernehmen müsse. Die Bayern müssen ihre Leistung stabilisieren, um die Konkurrenz in der Bundesliga zu halten. Der Trainer hat inzwischen klare Signale gesendet: Die Schonzeit für die Stars ist vorbei. Ob dies die gewünschte Reaktion auslöst, ist noch ungewiss.
Die Verantwortlichen des FC Bayern München haben nach dem Unentschieden in Norwegen deutlich gemacht, dass die Zeit der nachsichtigen Führung vorbei ist. Vincent Kompany hat mit seiner öffentlichen Kritik ein neues Kapitel in der Ära des Rekordmeisters eröffnet. Ob dies zu einer Wende führt, zeigt die Zeit.