Frontier Developments hat Planet Zoo 2 am 13. Oktober 2026 weltweit für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S veröffentlicht. Das Management-Spiel bringt nach sieben Jahren Wartezeit vollständig funktionale Aquarien und begehbare Vogelvolieren in die Franchise.
Das Spiel erschien zeitgleich auf allen drei Plattformen zu Preisen ab 49,99 US-Dollar für die Standard-Edition. Das Entwicklerstudio setzt bei seinem neuesten Werk auf eine tiefgreifende Überarbeitung der Spielmechanik, die neben neuen Tiergruppen vor allem den Artenschutz in den Mittelpunkt stellt.
Die Franchise erzielte zuvor einen Gesamtumsatz von 156 Millionen britischen Pfund, was umgerechnet etwa 206 Millionen US-Dollar entspricht. Dieser Betrag schließt sowohl das Basisspiel als auch alle bisher veröffentlichten herunterinhalte ein, womit die Reihe das wirtschaftliche Fundament der Strategie für kreative Managementsimulationen bildet.
Frontier Developments bot im Vorfeld zwei verschiedene Vorschauveranstaltungen an, darunter eine Präsentation, in der das Entwicklerteam die Neuerungen vorstellte. Die Standard-Edition ist für 49,99 US-Dollar erhältlich, während alternative Preisangaben bei 39,99 britischen Pfund (etwa 53 US-Dollar) und 49,99 Euro (etwa 56 US-Dollar) liegen. Wer sich für das Deluxe Upgrade Pack entscheidet, erhält exklusive Tierspezies wie den Steinadler, das Goldene Löwenäffchen, den Großen Hammerhai, den Axolotl, den Blaustreifen-Füsilier sowie den Langflossen-Fledermausfisch.
Neue Tierwelten und Unterwassertunnel in Planet Zoo 2
Die wohl größte Neuerung betrifft die Gehegearchitektur. Während der Vorgänger aus dem Jahr 2019 stark auf Landtiere fokussiert war, erlaubt der Nachfolger den Bau von Süßwasser-, Salzwasser- und Brackwasserbecken sowie voll funktionsfähigen Vogelvolieren. Spielende können Glas- und Unterwassertunnel direkt durch die Aquarien ziehen, sodass Besucher unter Fischen, Haien und Schildkröten hindurchgehen können. Die Auswahl an Aquarienarten umfasst mehr als 30 Spezies wie den Clown-Anemonenfisch, den Gelben Doktorfisch, Schwarzspitzen-Riffhaie, eine Echte Karettschildkröte sowie eine Karibische Seekuh.

Auch die Künstliche Intelligenz der Tiere wurde spürbar überarbeitet. Herden- und Raubtiere reagieren dynamisch auf ihre Umgebung und ihren aktuellen Stimmungszustand. Weidetiere fressen Pflanzen, die vom Spieler im Habitat angepflanzt wurden, anstatt starr an festen Futterstationen zu verweilen.
Wildlife Reserves und der veränderte Karrieremodus
Ein zentraler Bestandteil des neuen Spiels sind die sogenannten Wildlife Reserves. Im Karrieremodus beginnen Spielende oft nicht direkt mit dem Bau eines Zoos, sondern mit der Überwachung und Wiederherstellung von Naturlandschaften. Die dort aufgezogenen und gesundeten Tiere lassen sich in freie Wildbahnen entlassen, wo jede Spezies eine spezifische Rolle im Ökosystem übernimmt.
Kritiker merken allerdings an, dass der Karrieremodus stark von Menüführung und Management-Routine geprägt ist.
Editionen, Preise und technische Plattformen
Planet Zoo 2 wird in digitalen Hauptversionen vertrieben. Die Standard-Edition kostet 49,99 US-Dollar und enthält das Basisspiel samt aller Startinhalte wie Aquarien, Volieren, Wildlife Reserves, dem Verhaltenssystem für dynamische Bedürfnisse sowie vier neuen Szenerie-Themen. Auf technischer Ebene läuft der Titel stabil auf Computern mit Prozessoren wie dem AMD Ryzen 5 3600 oder Ryzen 5 7600X, Grafikkarten wie der Nvidia 2080 Super oder RTX 3070 Ti sowie 16 GB bis 32 GB Arbeitsspeicher unter Windows 10.

Auf dem Steam Deck zeigt sich eine solide Leistung, wobei Tester empfehlen, den im Spiel integrierten Gast-Limiter zu nutzen, um die Parkbesucherzahl zwischen 1500 und 2000 zu halten, da die CPU-Auslastung bei wachsender Besucherzahl ansteigt. Der Stromverbrauch liegt dabei zwischen 17W und 20W, was eine Akkulaufzeit von rund zweieinhalb Stunden auf einem OLED-Modell und etwa anderthalb Stunden auf einer LCD-Variante ermöglicht, während die Gerätetemperaturen zwischen 65 und 70 Grad Celsius verbleiben.
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