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Sport

Formel 1 in Baku: Max Verstappen fährt Bestzeit im dritten Training

Max Verstappen fuhr im dritten Freien Training zum Großen Preis von Aserbaidschan die Bestzeit, während das gesamte Formel-1-Wochenende in Baku wegen eines nationalen Gedenktages um einen Tag nach vorne verlegt wurde und das Qualifying bereits am Freitag stattfindet.

Die Formel 1 absolviert in Baku den Auftakt eines intensiven Schlussspurts. Weil am 27. September ein nationaler Gedenktag in Aserbaidschan stattfindet, wurde das gesamte Rennwochenende auf Wunsch des örtlichen Veranstalters angepasst wie im Zeitplan festgehalten ist. Dadurch findet das Qualifying nicht wie gewohnt am Samstag, sondern bereits am Freitag statt. Am Samstag folgt dann das eigentliche Rennen.

Max Verstappen an der Spitze von Training drei in Baku

Im letzten Freien Training sicherte sich Max Verstappen im Red Bull die Bestzeit. Dahinter komplettierten Kimi Antonelli und Charles Leclerc die Gruppe der schnellsten Fahrer in der Qualifying-Generalprobe.

Formel 1 in Baku: Max Verstappen fährt Bestzeit im dritten Training
Foto: speedweek.com

Das Team bringt ein aerodynamisch rundum erneuertes Fahrzeug an den Start, bei dem laut offiziellen FIA-Unterlagen fast alle aerodynamischen Oberflächen modifiziert wurden.

Taktikfrage am Stadtkurs: Wie wichtig ist der Windschatten im Qualifying?

Auf dem anspruchsvollen Stadtkurs in Baku stellt sich im Vorfeld des Zeitfahrens die Frage nach der idealen Taktik. Die extrem lange Vollgaspassage verleitet Teams oft dazu, auf einen passenden Windschatten zu warten. Experten wie der Weltmeister von 1997 schätzen diesen Faktor als enorm ein.

Formel 1 in Baku: Max Verstappen fährt Bestzeit im dritten Training
Foto: formel1.de

„Es wird darauf ankommen, wer einen Windschatten bekommt und wer nicht. Das könnte eine halbe Sekunde ausmachen, und das lässt sich nicht im Voraus planen.“

Jacques Villeneuve, Weltmeister von 1997, via Formel1

Im Lager von Mercedes sieht man die Sache jedoch differenzierter. Der stellvertretende Teamchef warnt davor, sich zu stark auf den Windschatten zu versteifen.

„Die Vorderreifen im richtigen Fenster zu haben […] ist mehr wert als der Windschatten.“

Bradley Lord, stellvertretender Mercedes-Teamchef, via Formel1

George Russell, der am Vortag im Training die mit Abstand schnellste Runde des Tages fuhr, warnte dennoch vor zu viel Zuversicht und betonte, dass sich die Abstände im Kampf um die Startplätze weiter verringern werden.

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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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