Nach einer zwölfmonatigen Leidenszeit meldet sich Eva Pinkelnig auf der internationalen Skisprungbühne zurück. Die 38-jährige Gesamtweltcup-Siegerin der Saison 2022/23 hatte sich am 18. September während des Sommer-Grand-Prix eine schwere Knieverletzung zugezogen, bei der das vordere Kreuzband, der Innen- und Außenmeniskus rissen sowie ein Knorpelschaden im linken Knie diagnostiziert wurde. Infolgedessen verpasste die Heeressportlerin die gesamte Olympiasaison.
Pinkelnig kämpft sich zurück
Der Prozess der Rehabilitation erforderte nicht nur körperliche Arbeit, sondern stellte auch eine emotionale Belastung dar. Unterstützung erhielt sie dabei von einem interdisziplinären Team aus Physiotherapeuten, Sportwissenschaftlern, Ernährungsberatern und einer Sportpsychologin. Dieser ganzheitliche Ansatz trug dazu bei, dass sie körperlich und mental wieder vollständig genesen konnte.
„Für mich war es emotional manchmal gar nicht so einfach, eben weil ich gerne schon mehr machen wollte, als mich zurückzuhalten, beschrieb Pinkelnig die Zeit der erzwungenen Pause. Die Rückkehr ins aktive Training fand Mitte September in Tschagguns statt. Obwohl sie selbst bereits früher wieder mit dem Springen beginnen wollte, lobte sie das Management ihres Teams, das sicherstellte, dass der Wiedereinstieg unter kontrollierten und sicheren Bedingungen erfolgte.
Klare Ziele für den Weltcup
Mit Blick auf die bevorstehende Saison hat sich die 16-fache Weltcup-Einzelsiegerin klare Ziele gesetzt. Zu den Höhepunkten zählen für sie die Vierschanzentournee sowie die Weltmeisterschaft in Falun und das Skifliegen in Planica. Pinkelnig bezeichnete die Vierschanzentournee als überfällige „Benchmark im Skispringen.
Sie freut sich nun auf den Wiedereinstieg in den Weltcup-Zirkus. „Wirklich noch mal mit der Weltspitze mitzuhalten, das wäre einfach nur genial“, so Pinkelnig.
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