Die österreichische Weinbranche begrüßte bei der Bundesweintaufe im Wiener Rathaus den neuen Weinjahrgang. Barbara van Melle erhielt den Bacchuspreis, und Josef Glatt wurde nach 32 Jahren als Direktor des Österreichischen Weinbauverbands in den Ruhestand verabschiedet.
Der neue Taufwein stammt vom Weingut Beranek und wurde von der Journalistin, Autorin und Kulinarikexpertin Barbara van Melle getauft, wie Leadersnet berichtet. Die traditionsgemäße Weintaufe im Wiener Rathaus nahm Dompfarrer Toni Faber vor.
Mit dem Namen „Leib und Seelegriff die Expertin ihren Einsatz für handwerklich erzeugte Lebensmittel und deren Herkunft auf.
Herausfordernde Bedingungen Prägen den Weinjahrgang 2026
Der Jahrgang 2026 war nach Angaben der Österreich Wein Marketing (ÖWM) und des Weinbauverbands von einem frühen Vegetationsbeginn, heißen Sommermonaten und längeren Trockenphasen geprägt. Vielerorts fiel die Erntemenge geringer aus. ÖWM-Geschäftsführer Chris Yorke erklärte dazu: Die Weine des Jahrgangs 2026 vereinen Reife, Ausdruckskraft und Herkunft auf besondere Weise.
Die hohe Traubenqualität stimme die Branche jedoch zuversichtlich, so Leadersnet.
Generationenwechsel an der Spitze des Weinbauverbands
Ende Oktober endete die 32-jährige Amtszeit von Josef Glatt als Direktor des Österreichischen Weinbauverbands. Die Geschäftsführung und die Funktion des Weinbaudirektors übernahm zum 1. November Stefan Kast. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig würdigte Glatts fachliche Kompetenz, dass dieser wichtige Weichen für die erfolgreiche Entwicklung der Weinwirtschaft gestellt habe. Durch den Abend führte Bundesweinkönigin Maria IV., Maria Liegenfeld. Zu den weiteren Gästen der Bundesweintaufe zählten Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, Niederösterreichs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und der ehemalige Geschäftsführer der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft GmbH Paul Gessl.
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