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Technik und Wissenschaft

Corsair bringt Scuf Omega als offizielles PlayStation 5 und PC-Controller zum Markt

Corsair bringt mit dem Scuf Omega ein offiziell für die PlayStation 5 und PCs lizenziertes Performance-Gamepad auf den Markt, das für 219,99 US-Dollar beziehungsweise 239 Franken auf Präzision im kompetitiven Gaming setzt. Der Controller verzichtet auf traditionelle Gummikontakte und Vibrationsmotoren, bietet dafür aber elf zusätzliche programmierbare Eingänge und Omron-Mikroschalter.

Technische Ausstattung für den Wettkampf

Der Controller misst 164 mal 115 mal 64 Millimeter und bringt 254 Gramm auf die Waage, wobei eine alternative Berichterstattung das Gewicht mit 230 Gramm beziffert. Im Inneren setzt das Gerät bei den Daumensticks auf die sogenannte TMR-Technologie, die Positionen über magnetische Sensoren anstelle herkömmlicher Potentiometer erfasst, um den Verschleiß zu minimieren und Stick-Drift zu verhindern. Haupttasten, Bumper und das Steuerkreuz arbeiten mit Omron-Mikroschaltern, die einen kurzen Tastenhub von rund einem Millimeter besitzen. Das vermittelt ein knackiges Klickgefühl, das an eine Gaming-Maus erinnert.

Für Spieler mit kleineren Händen erweisen sich die Griffe als kompakter Vorteil, der stark an ältere Xbox-Pendants erinnert.

Dank des angenehmen Grips sitzen auch schnelle Manöver fest in der Hand. Im Vergleich zum gewöhnlichen DualSense-Pad gelingen Eingaben und Kombinationen bei Beat-‚em-ups oder Shootern mit dem Steuerkreuz deutlich zackiger und gleichmäßiger.

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Zur physischen Anpassung lässt sich die Frontplatte magnetisch ohne Werkzeug abnehmen, wodurch Spieler an die Sticks sowie an Richtungs- und Seitentasten gelangen. Insgesamt lassen sich nach Angaben des Herstellers 18 Einzelteile austauschen, wenngleich Beobachter bei der Montage der Seitentasten eine gewisse Fälligkeit und ein leises Klappern beim Schütteln des Geräts bemängeln.

Erweiterte Steuerelemente und Trigger

Ein zentraler Bestandteil des Gamepads sind die zusätzlichen Steuerelemente, zu denen insbesondere die beiden seitlichen Tasten an den Flanken gehören. Diese sogenannten Side Action Controls erfordern eine gewisse Eingewöhnung, um sie im Eifer des Gefechts fehlerfrei zu bedienen. Insgesamt verfügt das Eingabegerät über 29 physische Tasten, die über die mobile Software für iOS und Android konfiguriert werden.

Zusätzlich sind die verstellbaren Sofort-Trigger verbaut, die sich über eigene Schalter justieren lassen. Sie erlauben es, den Auslöseweg extrem zu verkürzen, um in schnellen Shootern Millisekunden einzusparen.

Polling-Raten an PC und PlayStation 5

Bei der Signalübertragung zeigt sich ein zweigeteiltes Bild je nach Plattform. An Windows-PCs arbeitet der Controller mit einer Polling-Rate von 1.000 Hertz, die sowohl über den mitgelieferten USB-A-Dongle als auch kabelgebunden via USB-C anliegt. An der PlayStation 5 ist die Polling-Rate hingegen fest auf 250 Hertz limitiert. Für den Anschluss an Mobilgeräte und Tablets steht zudem Bluetooth 5.0 zur Verfügung, während die Schalter für Plattformen und Verbindungsarten unerwarteterweise unter der abnehmbaren Frontplatte liegen.

Für den Einsatz im Esport-Bereich enthält der Lieferumfang eine mechanische Sperre, die das USB-Kabel physisch im Gehäuse arretiert.

Diese Sperre verhindert versehentliche Trennungen bei hektischen Bewegungen auf der Bühne.

Ausstattungsmerkmal Spezifikation beim Scuf Omega
Preis 219,99 US-Dollar / 239 Franken
Akkulaufzeit Rund 17 Stunden
Polling-Rate PC 1.000 Hz
Polling-Rate PS5 250 Hz
Tasten-Technologie Omron-Mikroschalter

Fehlendes haptisches Feedback im Alltag

Der Fokus auf kompromisslose Reaktionsschnelligkeit fordert an anderer Stelle spürbare Kompromisse. Der Controller verzichtet gänzlich auf Vibrationsmotoren, haptisches Feedback sowie adaptive Trigger mit variabler Spannung, wie sie der originale DualSense-Controller von Sony bietet. Wer emotionale Singleplayer-Kampagnen mit langen, progressiven Trigger-Wegen schätzt, vermisst diese Dynamik. Zudem lässt sich die PlayStation 5 nicht direkt über den Omega einschalten; dafür wird nach wie vor der Standardcontroller oder der Einschaltknopf an der Konsole benötigt.

Andererseits überzeugen die anpassbaren Trigger, bei denen Spieler über einen kleinen Kippschalter zwischen einem langen analogen Auslöseweg für Rennspiele und einem ultra-kurzen Instant-Trigger für Shooter wechseln können. Die Akkulaufzeit pendelt sich im kabellosen Betrieb bei etwa 17 Stunden ein.

Für die detaillierte Programmierung der elf zusätzlichen Eingänge bietet der Hersteller eine mobile App für iOS und Android an.

Diese elf zusätzlichen Eingänge umfassen vier rückseitige Paddles, zwei seitliche Aktionstasten und fünf G-Keys.

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Clara Vogt

Über den Autor

Clara Vogt verantwortet das Ressort Technik und Wissenschaft. Sie schreibt ueber KI, Digitalisierung, Forschung und Innovation und uebersetzt komplexe Entwicklungen in klaren, belastbaren Journalismus.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.