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Unterhaltung

Beatrice Egli schreibt als erste Schweizer Solokünstlerin Geschichte im Hallenstadion

Schlagerstar Beatrice Egli steht erstmals mit einer eigenen Show im Zürcher Hallenstadion auf der Bühne. Die Künstlerin überrascht ihr Publikum beim Heimspiel mit Mundart-Songs und Gaststar Trauffer.

Historischer Auftritt im Zürcher Hallenstadion

Die Sängerin betritt erstmals mit einer eigenen Show die Bühne des Zürcher Hallenstadions. Mit diesem Konzert setzt sie einen Meilenstein, da sie als erste Schweizer Solokünstlerin eine Produktion dieser Dimension in der Halle stemmt. Kurz vor dem Auftritt zeigte sich die Musikerin überwältigt von der Entwicklung ihres Karriereweges. Aus kleineren Bühnen seien im Laufe der Jahre große Hallen geworden, während der Erfolg jeden Gegenwind aus der Vergangenheit wettgemacht habe.

Beatrice Egli schreibt als erste Schweizer Solokünstlerin Geschichte im Hallenstadion
Foto: SRF

Der Abend im Hallenstadion soll sich bewusst nicht wie ein normaler Tourstopp anfühlen. Egli setzt für ihr Heimspiel auf eine eigens angepasste Songauswahl mit verstärktem Fokus auf Schweizerdeutsch. Es ist nicht nur meine Muttersprache, sondern auch meine Herzenssprache, erklärte sie in Interviews vor dem Konzert. Als besonderen Überraschungsgast holt sie den Musiker Trauffer auf die Bühne, den sie zuvor an demselben Ort besucht hatte.

Karriere Meilensteine und der Weg zum Heimspiel

Die am 21. Seit 2022 moderiert sie zudem «Die Beatrice Egli Show». Trotz anfänglicher Skepsis und kritischer Stimmen in der Schweiz bewertete die Künstlerin den Gegenwind im Rückblick stets als wichtigen Antrieb für ihren Werdegang.

Beatrice Egli Live at Hallenstadion, Zurich [Full Concerts] – ::#

Persönliche Haltung und der Umgang mit Öffentlichkeit

Abseits des Rampenlichts legt die Künstlerin großen Wert auf Authentizität und den Schutz ihrer Privatsphäre, wobei sie betont, dass hinter ihrer öffentlichen Lebensfreude durchaus auch Müdigkeit, Hunger, Genervtsein oder schlechte Tage stehen dürfen. Gegenüber Medien äußerte sie sich offen zu den Belastungen durch öffentliche Kritik an ihrem Körperbild. Ich erfuhr auf brutale Weise, wie es ist, verurteilt zu werden für einen gesunden Körper, der aber nicht dem gängigen Ideal entspricht, schilderte die Sängerin die gesellschaftlichen Hürden, die ihren Reifeprozess begleiteten.

Trotz dieser Erfahrungen betont die Interpretin, dass sie ihren Fans keine makellose Scheinwelt präsentieren möchte. Sie stehe auch zu müden oder anstrengenden Tagen und sehe es als Privileg, andere Frauen darin zu bestärken, zu sich selbst zu stehen. Kraft findet sie dabei in der Schweizer Natur, den Bergen und Seen sowie bei Familie und Freunden. Für den Abend im Hallenstadion wünscht sie sich vor allem eine emotionale Verbindung zum Publikum. Anstatt Zuschauerzahlen zu zählen, stehe für sie im Vordergrund, wie viel echtes Herzinvolviert sei und ob die Herzen von Künstlerin und Publikum gemeinsam schlagen würden.

Über das aktuelle Geschehen und die Hintergrundberichterstattung informiert unter anderem der 2001 geborene Redakteur Ammar Jusufi, der nach einem Praktikum im Ressort Ostschweiz seit November 2024 im Ressort People für das Medium 20 Minuten tätig ist.

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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.