Das australische Model Sahara Ray ist im Alter von 34 Jahren in einem Krankenhaus gestorben. Die Familie bestätigte den Todesfall gegenüber US-Medien. Die genaue Todesursache des ehemaligen Models und Bademoden-Designers, das Anfang des Jahres Mutter geworden war, ist bislang nicht bekannt.
Die Bestätigung durch die Familie im Krankenhaus
Sahara Ray ist im Kreis ihrer Angehörigen in einer Klinik gestorben. Das bestätigten Familienmitglieder gegenüber dem US-Promiportal TMZ am Montag. Die Angehörigen erklärten in einem offiziellen Statement, dass die Australierin am Vorabend im Beisein ihrer Liebsten eingeschlafen sei.
Sie ist gestern Abend im Kreise ihrer Familie im Krankenhaus gestorben.
Angehörige von Sahara Ray, via TMZ
Weitere Einzelheiten zu den Umständen nannte die Familie nicht. Über die genaue Todesursache gibt es bis zum heutigen Tag keine offiziellen Angaben.
Das Leben als Model, Designerin und Mutter
Ray wuchs als Tochter der australischen Surf-Legende Tony Ray auf und verbrachte ihre Kindheit auf mehreren Kontinenten, darunter Australien, Kalifornien und Hawaii. Sie baute sich eine große Reichweite in den sozialen Medien auf; fast 900.000 Menschen folgten ihr auf Instagram. Im Jahr 2014 gründete sie ihre eigene Bademodenmarke, Sahara Ray Swim.
Einem breiteren internationalen Publikum wurde sie 2016 bekannt, als Paparazzi sie während eines gemeinsamen Urlaubs auf Hawaii an der Seite von Popstar Justin Bieber ablichteten. Zuvor war sie mit dem australischen Sänger Cody Simpson in Verbindung gebracht worden.
Im Januar wurde Sahara Ray Mutter und brachte ihre Tochter Snow zur Welt. Ihre Schwangerschaft hatte sie im August 2025 auf Instagram öffentlich gemacht.
Der frühere schwere Kampf gegen das Guillain-Barré-Syndrom
In den vergangenen Jahren hatte das Model wiederholt gesundheitliche Rückschläge zu bewältigen. Im April 2024 sprach sie öffentlich darüber, nach einem schweren Autounfall an dem seltenen Guillain-Barré-Syndrom erkrankt zu sein. Bei dieser neurologischen Autoimmunerkrankung greift das Immunsystem die Nerven des peripheren Nervensystems an. Die Krankheit führte bei ihr zeitweise zu teilweisen Lähmungen, wodurch sie auf Gehhilfen wie einen Rollator angewiesen war. Ob diese frühere schwere Erkrankung in irgendeinem Zusammenhang mit ihrem Tod im Oktober 2026 steht, ist laut übereinstimmenden Medienberichten bisher nicht bestätigt.