Amazon stellt ab sofort eine neue Generation des Fire TV Stick 4K vor, die laut Berichten von Android Authority Inhalte um 20 bis 40 Prozent schneller lädt. Die Streaming-Hardware führt das hauseigene Vega-Betriebssystem ein, bringt asymmetrische Fernbedienungstasten und eine praktische Direktstrom-Funktion über den Fernseher mit.
Der Online-Riese krempelt seine Streaming-Sparte um. Eines der beliebtesten Produkte des Konzerns erhält ab sofort eine grundlegende Frischzellenkur.
Schnelleres Laden und neue Fernbedienung
Laut Android Authority bewirkt die neue Technik, dass das Abspielen von Inhalten um 20 bis 40 Prozent schneller vonstattengeht. Der neue Fire TV Stick 4K bleibt preislich im gewohnten Rahmen zwischen 20 und 80 Euro, bringt aber spürbare technische Neuerungen mit. Auch Apps sollen deutlich zügiger laden.
Gleichzeitig verpasst Amazon der dazugehörigen Fernbedienung ein neues Layout. Die Tasten sind künftig asymmetrisch geformt, was ihre Unterscheidung erleichtern und vor allem Menschen mit eingeschränkter Sicht den Umgang spürbar komfortabler machen soll. Zusätzlich integriert der Hersteller eine frei belegbare Zusatztaste.
Wechsel auf Vega OS und Kompromisse beim Zubehör
Laut Unternehmensangaben stehen für Vega OS bereits über 2.000 Apps bereit. Ein tiefgreifender Wandel findet im Betriebssystem statt. Amazon verabschiedet sich schrittweise von dem bisherigen, auf Android basierenden Fire OS und führt stattdessen das hauseigene Vega-Betriebssystem ein. Die Plattform bietet eine direkte Anbindung an den Sprachassistenten Alexa Plus sowie an das aktuelle Bedienkonzept.
Dieser Systemwechsel hat jedoch Konsequenzen für Entwickler und Anwender. Da Vega OS nicht auf Android aufbaut, lassen sich klassische APK-Dateien auf dem neuen Stick nicht mehr ausführen. Bestehende Anwendungen müssen für die neue Umgebung angepasst werden. Zudem müssen Heimkino-Enthusiasten Einschreitungen hinnehmen: Im Gegensatz zu früheren Generationen unterstützt der neue Stick weder Dolby Vision noch einen direkten Dolby-Atmos-Decoder.
Direktstrom per USB und neue Hardware-Struktur
Nutzer können den Stick mit dem mitgelieferten Kabel direkt über den USB-Port des Fernsehers mit Energie versorgen, was den Kabelsalat hinter dem Bildschirm reduziert. Neu an Bord ist die Funktion „Direct Power. Im Lieferumfang spart Amazon im Gegenzug an anderer Stelle ein: Standardmäßig verzichtet das Unternehmen auf ein separates USB-Netzteil sowie auf das bisher übliche HDMI-Verlängerungskabel.
Das Einstiegssegment deckt der Fire TV Stick HD ab, während der neue Fire TV Stick 4K die goldene Mitte besetzt. Mit dieser Einführung strafft Amazon seine Hardware-Struktur in drei Leistungsstufen. Der Fire TV Stick 4K Max richtet sich an Gaming- und Heimkino-Ansprüche, und für maximale Performance verbleibt der Fire TV Cube im Sortiment. Bestehende Altmodelle werden noch bis zum Auslaufen der Lagerbestände abverkauft.
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