«Die Spieler wollen immer spielen, aber wir müssen sie auch schützen», erklärte Nationaltrainer Murat Yakin im Hinblick auf anstehende personelle Entscheidungen. Nach einem gelungenen Auftakt in der Nations League mit drei Siegen innerhalb von acht Tagen steht für die Schweizer Auswahl am Dienstag das Heimspiel gegen Nordmazedonien an. Angesichts des Gegners, der in der Gruppe bisher punkt- und torlos blieb, stellt sich die Frage nach möglichen Umstellungen in der Startaufstellung.
Ausgangslage und geplante Kaderänderungen
In den ersten drei Partien vertraute der Trainer abgesehen von der Position im rechten Mittelfeld stets auf dieselbe Anfangsformation und vollzog erste Wechsel jeweils erst nach mehr als einer Stunde. Nach dem knappen Erfolg gegen Slowenien kündigte Yakin zwar an, «zwei, drei Wechsel» vorzunehmen, eine komplette B-Elf wird jedoch nicht auflaufen. Einerseits ist der angestrebte Wiederaufstieg in die Liga A rechnerisch noch nicht perfekt gesichert, andererseits könnte ein vollständiger Austausch der Mannschaft die mannschaftliche Balance gefährden.
Perspektiven für Reservisten und Routiniers
Für die Startelf zeichnen sich dennoch einige punktuelle Veränderungen ab. Im Tor könnte Yvon Mvogo eine Chance erhalten. In der Defensive stehen die Aussichten für Sascha Britschgi auf ein Startelf-Debüt in seiner Heimatstadt Luzern gut. Im Mittelfeld werden Einsätze von Fabian Rieder und Djibril Sow ins Auge gefasst. Gleichzeitig bleiben erfahrene Akteure wie Manuel Akanji, der in Abwesenheit von Granit Xhaka als Captain agiert, sowie Remo Freuler und Ricardo Rodriguez wichtige Faktoren im Hinblick auf persönliche Meilensteine und die Teamstabilität.
Die Nati belegt mit fünf Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze eine sehr gute Ausgangslage, die es im letzten Spiel des aktuellen Zusammenzugs zu verteidigen gilt.
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