US-Präsident Donald Trump hat einen iranischen Vorschlag für eine siebentägige Waffenruhe abgelehnt. Er erwartet nach den Zwischenwahlen im November eine Wiederaufnahme der US-Bombardements und rechnet erst danach mit einem Abebben des Konflikts und sinkenden Benzinpreisen.
Im Gegenzug sollte die Seeblockade iranischer Häfen aufgehoben, die Straße von Hormus wieder geöffnet und die Verhandlungen über das Atomprogramm fortgesetzt werden. Präsident Donald Trump lehnte diesen Vorstoß jedoch ab und erklärte im Gespräch mit Vertrauten, er gehe von neuen Luftangriffen nach den Kongresswahlen aus.
Wirtschaftlicher Druck und hohe Ölpreise vor den Zwischenwahlen
Straße von Hormus
Die anhaltenden Kämpfe belasten weiterhin die globalen Energiemärkte. Der globale Rohölpreis kletterte erneut über die Marke von 100 Dollar pro Barrel, angetrieben durch verstärkte Gefechte, welche die Öllieferungen durch die Straße von Hormus massiv beeinträchtigen. Über diese wichtige Wasserstraße liefen historisch gesehen rund ein Fünftel der weltweiten täglichen Erdöltransporte.
Die spürbaren Folgen schlagen direkt auf den US-Kraftstoffmarkt durch. Daten der Vereinigung AAA zeigen, dass die nationalen Benzinpreise an einem Mittwoch um 7,3 Cent pro Gallone kletterten – der stärkste Preisanstieg an einem Tag seit Mai. Damit liegt der durchschnittliche Preis für reguläres Benzin bundesweit bei $4.22 pro Gallone. Noch drastischer stellt sich die Situation bei Diesel dar, wo der Durchschnittspreis mit $5.94 per gallon einen neuen Höchststand markierte.
Die strategischen Erwartungen von Präsident Donald Trump
Während frühere Prognosen der US-Regierung von einem raschen Ende der Kampfhandlungen nach vier bis sechs Wochen ausgingen, erwies sich der Iran als fähig, den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wirksam zu blockieren. Vor dem Hintergrund dieser wirtschaftlichen Lasten machte Präsident Donald Trump auf dem Weg zum republikanischen Zwischenwahlkonvent in Dallas deutlich, dass eine Entlastung erst nach dem Urteil der Wähler zu erwarten sei.
President Donald Trump said Wednesday that he expects Iran will abandon its war effort after the US midterm elections – and he conceded American gas prices are unlikely to fall before then.
Präsident Donald Trump, per CNN
erklärte Trump mit Blick auf sinkende Treibstoffkosten. Er warf Teheran vor, den Krieg gezielt in den November hineinzuziehen, um das politische Klima zu beschädigen.
Donald Trump erklärte mit Blick auf sinkende Benzinpreise, dass dies etwas länger als bis zu den Zwischenwahlen dauern werde, und fügte laut CNN hinzu, sie seien verzweifelt darauf aus, die Wahl zu beeinflussen, damit dort eine nette, schwache Gruppe von Leuten an die Macht komme, die sie in Ruhe lasse und ihre Atomwaffe behalten lasse.
Donald Trump fügte laut CNN hinzu, sie könnten nicht mehr länger durchhalten.
Politische Rückendeckung und das Atomprogramm im Fokus
US-Treasury-Abteilung
Trotz der spürbaren wirtschaftlichen Belastungen im Inland zeigte sich Trump unbeeindruckt von möglichen politischen Risiken durch hohe Kraftstoffpreise. Er verwies darauf, dass die Ablehnung iranischer Bestrebungen nach nuklearer Bewaffnung in der amerikanischen Bevölkerung auf breite Zustimmung stoße.

Donald Trump erklärte laut CNN, er halte es für sehr leicht, dies Amerika zu erklären, man müsse im Grunde nur fragen, ob man dem Iran eine Atomwaffe gestatten wolle, und die Antwort laute Nein.
betonte der US-Präsident. Ergänzend dazu versucht die US-Treasury-Abteilung mit neuen Sanktionsdrohungen gegen Staaten, die weiterhin Handel mit Teheran betreiben, den wirtschaftlichen Druck auf die Führung in Teheran zu maximieren. Ob die Strategie aufgeht, bleibt angesichts der anhaltenden militärischen Lage offen.