Am 6. September 2026 zog der TSV Hartberg durch einen souveränen 4:0-Auswärtssieg beim SK Vorwärts Steyr in das Achtelfinale des ÖFB-Cups ein. Die Oststeirer legten den Grundstein für den Erfolg bereits vor der Pause mit vier Toren, ehe sie das Spiel im zweiten Durchgang kontrolliert zu Ende spielten.
Der Bundesligist TSV Hartberg hat in der zweiten Runde des ÖFB-Cups nichts anbrennen lassen und die Hürde beim oberösterreichischen Regionalligisten SK Vorwärts Steyr mit einem klaren 4:0-Erfolg genommen. Die Mannschaft von Trainer Markus Schopp übernahm von der ersten Minute an das Kommando auf dem Platz und machte bereits im ersten Durchgang alles klar für den Aufstieg in die nächste Runde.
TSV Hartberg und SK Vorwärts Steyr
Beflügelt von den vergangenen zwei Bundesligasiegen en suite machten die Hartberger von Beginn an klar, dass sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollten. Postl (7.) und Lukic (10.) scheitern zunächst noch an Vorwärts-Tormann und Kapitän Staudinger, nach einer Viertelstunde fällt das längst verdiente 1:0. Bereits nach 15 Minuten brach Kapitän Tobias Kainz den Bann: Nach einer präzisen Flanke von Oliver Lukic war der 33-jährige Kapitän für den Bundesligisten beim Nord-Regionalligisten aus Oberösterreich per Kopfball zur Stelle und markierte das erste Tor des Nachmittags, das zugleich sein erstes Saisontor darstellt. Der zweite Treffer der Hartberger lässt nach der Führung nicht lange auf sich warten. Sommerneuzugang Angelo Gattermayer, in der ersten Hälfte einer der aktivsten Hartberger, dribbelt sich solo durch die Vorwärts-Defensive und schießt zum 2:0 ein (18.).


Die Gastgeber aus Steyr, die in der Regionalliga beheimatet sind, hatten dem Angriffswirbel der Gäste wenig entgegenzusetzen. Gut zehn Minuten später besorgt Hoffmann das 3:0, indem er einen von Postl durchgesteckten Ball ins Tor grätscht (29.). Der 22-jährige Stürmer wurde von Matthias Postl perfekt in Szene gesetzt. Steyr hat in den ersten 45 Minuten nur eine Chance, TSV-Schlussmann Pecsi pariert Ramas Versuch nach einer Martic-Hereingabe ohne Probleme (21.). Ein abgefälschter Dalpiaz-Schuss (41.) stellt den Spielstand noch vor der Pause auf 4:0 zugunsten der Bundesliga-Truppe aus Hartberg. Magnus Dalpiaz setzte den Schlusspunkt der ersten Halbzeit mit einem präzisen Abschluss ins lange Eck, und die Vorwärtsler gingen mit einem ernüchternden 0:4-Rückstand in die Pause.
SK Vorwärts Steyr gegen TSV Hartberg
Nach der Pause lassen es die siegessicheren Hartberger etwas langsamer angehen. Im zweiten Spielabschnitt ließ es der favorisierte Bundesligist ruhiger angehen und verwaltete die komfortable Führung. Steyr zeigt sich dadurch zwar defensiv etwas stabilisiert, muss aber weiter Hartberger Chancen zulassen. Staudinger verwehrt Hoffmann mit einer starken Parade den Doppelpack (53.), Lukic kann den Vorwärts-Keeper aus spitzem Winkel ebenfalls nicht überwinden (67.).

Die Steyrer versuchten, mit neuer Energie und Unterstützung der treuen und zahlreichen Heimfans eine Aufholjagd zu starten. Für Steyr setzt Weinstabl einen Kopfball nur knapp am Tor der Gäste vorbei (69.), womit er den Ehrentreffer beinahe erzielt hätte. Auf der Gegenseite blieb auch Gattermayers Flachschuss aus spitzem Winkel in der 81. Minute ohne Erfolg, da TSV-Tormann Armin Pecsi aufmerksam blieb. Am Ergebnis ändert sich in der zweiten Hälfte nichts mehr, es bleibt beim 0:4 aus Sicht der Oberösterreicher. Die Partie plätscherte in den letzten Minuten ohne nennenswerte Höhepunkte aus, und so blieb es beim klaren 4:0-Sieg der Schopp-Schützlinge.
TSV Hartberg und Markus Schopp
Die Hartberger mit Trainer Markus Schopp steigen damit in das Achtelfinale des ÖFB-Pokals auf, für Steyr ist das Cup-Abenteuer dieses Jahr beendet, und das „Spiel des Jahres“ blieb ohne Happy End. Der TSV Hartberg stieg dank eines 4:0-Erfolgs bei Regionalligist Steyr souverän in das Achtelfinale des ÖFB-Cups auf. Dort wartet die Wiener Austria. Damit zieht der ÖFB-Cup-Finalist von 2025 souverän ins Achtelfinale des Bewerbs ein.”
TSV Egger Glas Hartberg
Nach dem 3:1-Auftaktsieg im ÖFB-Cup 2026/27 am 26. Juli bei Regionalliga West-Tabellenführer SC Imst ging es für Bundesligist TSV Egger Glas Hartberg in Runde 2 des Bewerbs erneut an einem Sonntag ran und zum nächsten Drittligisten mit dem oberösterreichischen Kultklub SK Vorwärts Steyr. Die Bundesliga-Klubs setzten sich in der zweiten Runde allesamt durch. Mit Rapid, der Austria, dem LASK, Sturm, Wattens, Lustenau, Altach und Ried hatten zuvor sämtliche Bundesligisten die zweite Cuphürde erfolgreich genommen, und große Überraschungen blieben bisher aus. Nachdem sich inzwischen auch der WAC im Elfer-Krimi in Parndorf weiterzitterte, stehen alle zwölf Bundesligisten in der dritten Runde.