Beim Grossen Preis von Italien 2026 in Monza sicherte sich Mercedes-Pilot George Russell die Tagesbestzeit im zweiten freien Training und stürmte im dritten Training erneut an die Spitze. Das am Samstag, den 5.
Das Autodromo Nazionale Monza präsentiert sich an diesem Wochenende als Schauplatz intensiver Duelle und taktischer Weichenstellungen. Auf dem 5,793 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs, der wegen seiner Rekordgeschwindigkeiten als Temple of Speed bekannt ist, kämpfen die Teams beim 13. Lauf der Formel-1-Saison 2026 um wichtige WM-Punkte. Auf dem 5,793 Kilometer langen Kurs hat Juan Pablo Montoya 2004 die schnellste Runde der Formel 1 absolviert mit einer Rundenzeit von 1:19,525 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 262,271 km/h.
Die Formel-1-Saison 2026 umfasst insgesamt 23 Rennen und 6 Sprints, wobei das Saisonfinale vom 4. bis 6. Dezember in Abu Dhabi stattfindet. Während die MotoGP sich in einer Rennpause befindet, geht es für die IndyCar Series und die Formel 1 am Wochenende mit den nächsten Events weiter. Am Sonntag, den 6. September, kehrt die F1 mit dem nächsten Highlight beim Grand Prix von Italien zurück, auf dem die Fahrer über 53 Runden extrem gefordert werden.
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George Russell dominiert die Trainings in Monza
Im zweiten freien Training setzte George Russell ein erstes dickes Ausrufezeichen, als er in 1:22,559 Minuten die Bestzeit markierte. Der Mercedes-Pilot drehte damit die schnellste Runde im zweiten freien Training und war gut eine Zehntelsekunde schneller als Charles Leclerc im Ferrari. Auch WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli im anderen Mercedes war als Dritter nah dran. Lando Norris im McLaren wurde Vierter, erst dahinter reihte sich Lewis Hamilton im Ferrari ein. Max Verstappen im Red Bull wurde Neunter, Nico Hülkenberg fuhr im Audi auf Rang 13.
Auch im dritten Training am Samstagmittag untermauerte Russell seine Ambitionen, während Aston Martin mit Lance Stroll gerade wieder einmal das Schlusslicht bildete. Fast dreieinhalb Sekunden fehlen zur Bestzeit von George Russell, während Fernando Alonso immerhin auf P19 landete, dem aber auch noch 2,7 Sekunden fehlen. Gestern war der 45-Jährige bei der Geschwindigkeitsmessung im FP2 übrigens mit Abstand das Schlusslicht und wies an der Lichtschranke nur 281,7 km/h aus. Dem gegenüber steht der Topspeed-King Lewis Hamilton mit 333,7 km/h.
Zudem wurden Verstappen und Hamilton von den Stewards für ihr Ego-Duell notiert, während Lance Stroll für eine Aktion mit Lando Norris eine Verwarnung erhielt.
Formel 1 HEUTE LIVE auf Sky Sport: Italien GP
Motorenstrafe für WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli

Vor allem der Blick auf Russell und Hamilton lohnt an diesem Wochenende, denn der Grand Prix von Italien am Sonntag um 15.00 Uhr live bei Sky ist für sie eine große Chance, näher an die WM-Spitze vorzurücken. Mercedes nimmt an Antonellis Wagen einen Motorenwechsel vor, der 20-Jährige wird daher eine Strafe kassieren und am Ende des Feldes starten. Kimi Antonelli tritt erstmals als WM-Spitzenreiter bei seinem Heimspiel vor den italienischen Tifosi an. Hamilton und Russell liegen als erste Verfolger jeweils 59 Punkte zurück, beide brauchen dringend ein gutes Ergebnis. Für Hamilton geht es zudem um den prestigeträchtigen ersten Monza-Sieg als Ferrari-Pilot. Für McLaren und Mercedes gewann er bereits fünfmal auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke, er ist damit gleichauf mit Michael Schumacher Rekordsieger in Monza.
TV-Übertragung und Qualifying-Modus im Überblick
2. Training der Formel 1
Deutsche Formel-1-Fans können das komplette Rennwochenende mit allen Trainings, dem Qualifying und dem Rennen über Sky Sport F1 und WOW verfolgen. Am Samstag, den 5. September 2026, steht das Qualifying ab 16 Uhr auf dem Programm, welches von RTL und RTL+ live im Free-TV und Stream übertragen wird. Das Rennen startet am Sonntag, 6. September, um 15 Uhr.

| Sender / Plattform | Übertragungsrecht in Deutschland |
| RTL / RTL+ | Qualifying am Samstag live im Free-TV |
| Sky Sport F1 / WOW | Alle Trainings, Qualifying und das Rennen am Sonntag |
Cadillac-Strafe und historische Jubiläen in Monza

Ein weiterer Fall betrifft Cadillac. Das Team wurde zu einer Geldstrafe von 30.000 Euro verdonnert, von denen 20.000 Euro für die kommenden zwölf Monate auf Bewährung ausgesetzt sind, weil am Auto von Colton Herta bei dessen Defekt im FP1 das CDS nicht funktionierte. Dabei handelt es sich um ein externes System, das die Kupplung trennen und so den Streckenposten ermöglichen soll, ein gestrandetes Auto zu bewegen. Mit McLaren in Monaco und Red Bull in Montreal hatte es dieses Jahr bereits zwei solcher Fälle gegeben.
Zudem jährt sich Michael Schumachers erster Sieg beim Ferrari-Heimspiel am kommenden Dienstag, den 8. September, zum 30. Mal. Ferrari ehrt den Rekordweltmeister mit einer Speziallackierung und speziellen Rennanzügen. Am Wochenende drehen Sebastian Vettel und Rubens Barrichello zudem Demonstrationsrunden in Schumachers Weltmeister-Auto F2002.
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