Meta beendet am 8. September 2026 den offiziellen WhatsApp-Support für ältere Android-Smartphones. Betroffen sind Geräte mit den Betriebssystemen Android 5.0 und 5.1. Nutzer müssen rechtzeitig ihre Chats sichern und prüfen, ob ein Softwareupdate auf Android 6.0 oder ein Gerätewechsel notwendig ist.
WhatsApp-Aus für Android 5.0 und 5.1 am 8. September 2026
Für Millionen Smartphone-Nutzer weltweit rückt eine wichtige Änderung näher: WhatsApp beendet im September die Unterstützung für mehrere sehr alte Android-Versionen. September 2026 mindestens Android 6.0 (Marshmallow). Geräte mit den Systemen Android 5.0 oder 5.1 (Lollipop) verlieren damit die reguläre Unterstützung. Für Betroffene bedeutet das, dass WhatsApp auf diesen Handys künftig nicht mehr zuverlässig genutzt oder aktualisiert werden kann. Das berichtete zuerst das Portal WABetaInfo. Wer noch ein Handy mit Android 5.0 oder Android 5.1 verwendet und darauf kein neueres System installieren kann, wird WhatsApp künftig nicht mehr wie gewohnt nutzen können. Betroffen sind damit Geräte, die bereits viele Jahre auf dem Buckel haben. Android 5.0 erschien 2014, Android 5.1 folgte 2015. Das bedeutet: Wer heute noch ein solches Smartphone verwendet, hat sein Gerät über einen ungewöhnlich langen Zeitraum im Einsatz. Gerade für Menschen, die ihr Handy nicht regelmäßig wechseln möchten oder können, kann das Ende der Unterstützung daher unangenehm werden.
Hintergrund der Entscheidung, die Unterstützung für sehr alte Android-Versionen einzustellen, sind laut WABetaInfo technische Anforderungen. Neue Funktionen benötigten leistungsfähigere Systeme und moderne Software. Meta (der Mutterkonzern von WhatsApp) aktualisiert regelmäßig seine Sicherheitsstandards. Ältere Betriebssysteme können die neuen Verschlüsselungstechnologien und Funktionen nicht mehr unterstützen. Das bedeutet: Wer jetzt nicht handelt, bleibt buchstäblich stumm.
Googles Statistik zur Android-Versionsverteilung vom Dezember 2025
Googles Statistik zur Android-Versionsverteilung vom Dezember 2025 zufolge nutzen nur etwa 0,4 Prozent der Android-User die betroffenen Versionen 5.0 und 5.1, die vor über 10 Jahren veröffentlicht wurden. Bei weltweit weit über 3 Milliarden Android-Usern sind aber trotzdem mehrere Millionen User davon betroffen, etwa in Indien, Südostasien, Lateinamerika und Afrika. Das älteste noch von WhatsApp unterstützte Android 6 ist im Oktober 2015 veröffentlicht worden. Aktuell ist Android 16, wobei Google schon im Juni Android 17 veröffentlichen könnte.

Ob ein Smartphone betroffen ist, hänge nicht allein von seinem Alter ab, sondern von der installierten Android-Version, betont «Heute.at». Auch ältere Geräte bleiben kompatibel, sofern sie auf Android 6.0 oder höher aktualisiert werden können. Umgekehrt kann auch ein äußerlich noch völlig intaktes Smartphone betroffen sein, wenn es bei Android 5.0 oder 5.1 stehen geblieben ist. Gerade Nutzerinnen und Nutzer, die ihr Gerät bewusst lange verwenden, könnten nun vor der Entscheidung stehen, auf ein neueres Modell umzusteigen.
Hinweise von WhatsApp für betroffene Geräte in der App
WhatsApp hat damit begonnen, Nutzer betroffener Geräte innerhalb der App auf die bevorstehende Änderung hinzuweisen. Wer beim Öffnen des Messengers einen entsprechenden Hinweis sieht, sollte ihn daher nicht einfach wegwischen. Wer einen entsprechenden Hinweis erhält, sollte zunächst wichtige Chats sichern und prüfen, ob für das eigene Gerät noch ein Softwareupdate verfügbar ist. Bis zum Stichtag bleibt noch Zeit, die eigene Situation zu prüfen und wichtige Chats zu sichern.

Die installierte Android-Version lässt sich in den Smartphone-Einstellungen nachsehen – je nach Hersteller etwa unter «Telefoninfo», «Über das Telefon» oder «Softwareinformationen». Öffnen Sie die Einstellungen (Zahnrad-Symbol) auf Ihrem Smartphone, scrollen Sie ganz nach unten und tippen Sie auf Über das Telefon (oder Geräteinformationen), und tippen Sie auf Softwareinformationen. Ist Android 6.0 oder neuer installiert, besteht aufgrund dieser Änderung kein Handlungsbedarf. Läuft noch Android 5.0 oder 5.1, solltest du prüfen, ob für dein konkretes Modell ein Update verfügbar ist.
Samsung Galaxy S4 und weitere betroffene Modelle
Die Gefahr ist, dass ohne sofortige Maßnahmen der drohende komplette Verlust aller Chatverläufe und Medien droht. WhatsApp empfehle betroffenen Anwendern, vor dem Stichtag im September ein Backup ihrer Chats zu erstellen. Das könne in der Cloud auf dem Google Drive oder lokal auf dem Gerät erfolgen. So liessen sich die Daten später auf einem neueren Gerät wiederherstellen. Die Lösung besteht darin, das Betriebssystem zu aktualisieren, ein Chat-Backup zu erstellen oder zu smarten Alternativen zu wechseln. Bekannte betroffene Modelle als Beispiele sind bei Samsung die Geräte Galaxy S4, Galaxy Note 3 und Galaxy Core mit der erforderlichen Aktion, das Update zu prüfen oder ein neues Gerät zu nutzen. Bei LG betrifft dies Optimus G Pro und Lucid 2, während bei Sony Xperia Z1 und Xperia M betroffen sind.
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