Auf einer Fläche von rund 1,3 Hektaren beschlagnahmten die Einsatzkräfte Hanfpflanzen, deren THC-Wert den Grenzwert teilweise um das Zwölffache überstieg. Bei der Razzia wurden drei Männer festgenommen.
Die verdeckte Anlage im Gebiet Rötelberg umfasste neben dem weitläufigen Feld auch die notwendige Infrastruktur für den professionellen Anbau sowie die unmittelbare Verarbeitung der Drogen.
Grosseinsatz im Gebiet Rötelberg und der Einsatz von Diensthund Quanto
Das ausgehobene Areal erstreckt sich über eine Fläche von rund 1,3 Hektaren, was fast zwei Fussballfeldern entspricht. Bei dem Zugriff im August stießen die Beamten vor Ort nicht nur auf die ernteureifen Pflanzen, sondern auch auf technische Anlagen zur Weiterverarbeitung.
Zwei der angetroffenen Männer versuchten beim Eintreffen der Polizei sofort die Flucht zu ergreifen. Politätsdiensthund Quanto stoppte die flüchtenden Personen jedoch auf dem Gelände und ermöglichte so die Festnahme. Insgesamt nahmen die Beamten drei Männer im Alter zwischen 28 und 42 Jahren fest.
Festgenommene Beschuldigte und laufende Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Sursee
Unter den drei festgenommenen Personen befinden sich zwei albanische Staatsangehörige sowie ein Schweizer. Die Staatsanwaltschaft Sursee führt in dem Fall ein umfassendes Verfahren, das sich gegen insgesamt sechs Beschuldigte erstreckt. Für sämtliche Beteiligten gilt nach Angaben der Behörden die Unschuldsvermutung.
Laboruntersuchungen des sichergestellten Drogenhanfs brachten gravierende Verstösse ans Licht. Eine offizielle Analyse ergab, dass der Gehalt an Tetrahydrocannabinol bei den Pflanzen teilweise bis zu zwölfmal über dem gesetzlich zulässigen Höchstwert lag.
Sicherheits- und Wirtschaftsfolgen illegaler Plantagen
Derartige illegale Grossanlagen richten laut Behördenangaben massiven Schaden an. Sie schädigen nicht nur den legalen Markt, sondern bergen auch erhebliche Sicherheitsrisiken für die Öffentlichkeit. Allerdings handelt es sich bei diesen Zitaten um generelle Einschätzungen der Sicherheitsbehörden zur Bekämpfung von Kriminalität, während der konkrete Fall in Menznau nun von der Staatsanwaltschaft Sursee weiter aufgearbeitet wird.
