Die koronare Herzkrankheit, auch als ischämische Herzkrankheit oder koronare Arterienerkrankung bezeichnet, ist weltweit sowie im Vereinigten Königreich eine bedeutende Todesursache, wie vom NHS berichtet wird. Die Erkrankung tritt auf, wenn die Blutversorgung des Herzens durch Ablagerungen fettiger Substanzen in den Herzkranzgefäßen blockiert oder unterbrochen wird.
Atherosklerose und die Verengung der Gefäße
Diese Plaque-Bildung an den großen Arterien auf der Herzoberfläche gilt als Hauptursache der koronaren Herzkrankheit. Die Ablagerungen führen dazu, dass die Arterien im Zeitverlauf härter und enger werden, was den Blutfluss zum Herzmuskel einschränken oder vollständig blockieren kann.
Neben den großen Gefäßen können sich geringe Mengen an Plaque auch in den kleinen Blutgefäßen des Herzens ansammeln, was zu einer koronaren Mikrogefäßerkrankung führt. Zudem können die Gefäße bei dieser Erkrankung nicht korrekt auf Signale reagieren, wenn das Herz mehr sauerstoffreiches Blut benötigt. Während sich normale Koronararterien bei körperlicher Aktivität oder Stress weiten, bleiben sie bei einer koronaren Herzkrankheit möglicherweise in ihrer Größe unverändert oder verengen sich sogar.
Risikofaktoren und Symptome
Laut dem NHS können Lebensstilfaktoren wie Rauchen und regelmäßiger übermäßiger Alkoholkonsum Atherosklerose verursachen. Zudem besteht ein höheres Risiko bei Vorliegen von Diabetes, Bluthochdruck oder hohem Cholesterinspiegel. Das National Heart, Lung, and Blood Institute ergänzt, dass langfristige Entzündungen, Bluthochdruck oder Diabetes zu Schäden an den Arterienwänden führen können. Solche Schäden an den inneren Wänden der größeren Koronararterien können zudem zu Vasospasmen führen, bei denen sich die Arterien plötzlich zusammenziehen und den Blutfluss vorübergehend blockieren.

Zu den Hauptsymptomen der Erkrankung gehören:
- Brustschmerzen (Angina)
- Kurzatmigkeit
- Schmerzen im Nacken, in den Schultern, im Kiefer oder in den Armen
- Schwindelgefühl
- Übelkeit
Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass nicht jeder Patient die gleichen Symptome zeigt und einige Personen vor der Diagnose symptomfrei sein können.
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