Am 8. August 2026 verzeichnete die Steiermark einen neuen Hitzerekord, berichtete die Kronen Zeitung. Laut dem Bericht erreichten die Temperaturen in mehreren Regionen der Steiermark bis zu 40 Grad Celsius, was den bisherigen Rekord übertraf. Die Veröffentlichung stammt aus einer Artikelveröffentlichung der Kronen Zeitung, die am selben Tag online gestellt wurde.
Die Hitzewelle, die Europa im August 2026 heimsuchte, betraf auch Österreich. Laut einer Meldung der Associated Press (AP) erreichte die Temperatur in Bad Deutsch-Altenburg, nahe der slowakischen Grenze, am 7. August 2026 einen neuen nationalen Rekord von 41,2 Grad Celsius. Dieser Wert wurde vom GeoSphere Austria gemeldet. Die Hitzewelle führte zudem zu Dürrebedingungen in der Steiermark und anderen Regionen des Landes.
Die extreme Hitze hatte Auswirkungen auf die Infrastruktur und die öffentliche Gesundheit. In Italien wurden alle größeren Städte unter den höchsten Wetteralarm gestellt, wie die AP meldete. Die Gesundheitsbehörde Italiens setzte alle 27 Städte, die unter ihrem nationalen Wärmeüberwachungssystem stehen, auf Rotstufe, was erstmals in diesem Jahr gleichzeitig erfolgte. Die Warnung gilt vom nordöstlichen Triest bis zum südlichen Palermo und signalisiert ein Gesundheitsrisiko für die gesamte Bevölkerung, nicht nur für verletzliche Gruppen wie ältere Menschen oder Patienten mit chronischen Erkrankungen. Behörden forderten Bewohner und Touristen auf, während der heißesten Stunden der Tagessonne zu entgehen, so weit wie möglich im Innenraum zu bleiben und ausreichend Wasser zu trinken.
Neuer Hitzerekord in der Steiermark
Die Hitze zwang auch zu Anpassungen an bedeutenden Touristattraktionen. Das Tourismus- und Kulturministerium verlängerte die Öffnungszeiten von Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum und dem Pantheon in Rom. Kühlungsmöglichkeiten wie Nebelgeräte wurden an den Eingängen des Kolosseums installiert, und zusätzliche medizinische Stationen wurden eingerichtet. Rom hat zudem eine ungewöhnliche Maßnahme ergriffen: ein kostenloses städtisches „Urban Beach“ am Tiber-Fluss im Marconi-Viertel, wo Bewohner in Schwimmbädern, Wasserfontänen und schattigen Bereichen Erfrischung finden können. Der Standort, Tiberis genannt, wurde zu einem Rückzugsort für Familien und Kinder, die sich vor den Rekordtemperaturen schützen wollten.”
Rome-Resident Claudio Rocchi lobte das Initiativ: „Es ist hervorragend, es ist eine großartige Initiative. Sie haben das Richtige getan, besonders an solch heißen Tagen ist es wichtig, sich mit Wasser abzukühlen, besonders für Kinder.
In der Steiermark und anderen Regionen Österreichs reduzierte sich die Wassermenge im Donau-Fluss stark, was zu Problemen bei der Stromerzeugung führte. Die slowakische Meteorologische Behörde meldete am selben Tag, als die Steiermark den Rekord brach, einen neuen Rekord von 42,2 Grad Celsius in Dolne Plachtince. In Ungarn beeinträchtigte die Dürre die Stromproduktion, da das Landes einzige Kernkraftwerk, das auf Flusswasser zur Kühlung seiner Reaktoren angewiesen ist, aufgrund niedriger Donau-Wasserspiegel eingeschränkt wurde.
Italy issues highest heat advisory as Europe faces record
Die Dürrebedingungen, die durch die Hitzewelle verursacht wurden, beeinträchtigten die Energieversorgung in mehreren europäischen Ländern. In der Steiermark und anderen Regionen Österreichs wurde die Wassermenge im Donau-Fluss stark reduziert, was zu Problemen bei der Stromerzeugung führte. Laut der AP meldete die slowakische Meteorologische Behörde einen neuen Rekord von 42,2 Grad Celsius in Dolne Plachtince. In Ungarn wurde die Stromproduktion aufgrund der Dürre stark eingeschränkt.
Slovakia’s Gabčíkovo-Hydrokraftwerk musste sieben von acht Turbinen abstellen, da die Wasserstände im Donau-Fluss auf ein historisches Minimum sanken. Laut der Akademie der Wissenschaften betrug der Wasserfluss im Juli der Donau den niedrigsten Wert seit Aufzeichnungsbeginn. In Österreich betrug die Niederschlagsmenge vom 1. Januar bis 30. Juni 27 Prozent unter dem langfristigen Durchschnitt, wobei einige östliche Regionen nur die Hälfte ihres üblichen Niederschlags erhielten. Klimatologe Alexander Orlik erklärte, dass einige Teile des Landes seit 1885 keine solchen trockenen Bedingungen erlebt hätten.
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