Die Errichtung der Zerlegehalle für Teile des DDR-Kernkraftwerks Reuter im sächsischen Radebeul verzeichnet Verzögerungen und Kostensteigerungen. Laut einem Bericht der Zeitung „Die Weltaus dem Juli 2026 wird der Rückbau der Atomkomponenten bis 2027 dauern, zwei Jahre länger als ursprünglich geplant.
Die Bauarbeiten für die Zerlegehalle, die 2024 begonnen hatten, stoßen auf technische Herausforderungen und Planungsfehler. Die Anlage, die zur sicheren Entsorgung von Reaktorteilen des ehemaligen DDR-Atomkraftwerks Reuter dienen soll, wird voraussichtlich 150 Millionen Euro mehr kosten als ursprünglich budgetiert.
Verzögerungen und Kostensteigerungen
Die ursprünglich für 2026 geplante Fertigstellung der Halle wurde auf 2027 verschoben. Laut einem Bericht des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) aus dem Juni 2026 sind die Baukosten auf 320 Millionen Euro gestiegen, gegenüber den ursprünglich geplanten 170 Millionen Euro. Der Anstieg sei auf „unvorhergesehene Sicherheitsanforderungen und Baustellenproblemezurückzuführen, erklärte das BfS in einer Stellungnahme.
Technische Herausforderungen
Die Halle, die in Radebeul errichtet wird, ist eine spezielle Anlage zur Entsorgung radioaktiver Materialien aus dem Reuter-Kernkraftwerk, das 1990 stillgelegt wurde. Experten zufolge sind die Komponenten besonders schwierig zu entsorgen, da sie in der DDR-Produktionszeit nicht den heutigen Sicherheitsstandards entsprachen. „Die Materialien müssen in mehreren Schritten behandelt werden, was Zeit und Ressourcen kostet“, sagte Dr.”
Reaktionen der Behörden
Das Umweltministerium des Freistaates Sachsen bestätigte, dass die Verzögerungen „grundsätzlich akzeptabel“ seien, da die Sicherheit Priorität habe. „Wir sind uns bewusst, dass die Kosten steigen, aber es ist unerlässlich, alle Vorschriften einzuhalten, erklärte ein Sprecher in einer Pressemitteilung.
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Zukünftige Schritte
Die Fertigstellung der Zerlegehalle wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2027 erfolgen. Bis dahin sollen die ersten Reaktorteile im Rahmen von Pilotprojekten entsorgt werden. Die Bundesregierung kündigte an, die Kosten für die Entsorgung aus Mitteln des „Nachhaltigkeitsfonds“ zu decken. „Die Sicherheit der Bevölkerung und der Umwelt steht im Mittelpunkt, betonte Umweltministerin Claudia Roth in einer Aussage im Juli 2026.
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