Der SV Wehen Wiesbaden hat am 14. Oktober 2026 das Heimspiel in der 3. Liga gegen Alemannia Aachen mit 3:0 gewonnen. Vor 4.321 Zuschauern in der BRITA Arena erzielten Lukas Schleimer, Gino Fechner und Roberto Massimo die Tore für die Hausherren, die damit ihren ersten Heimsieg der laufenden Saison feierten.
Erster Heimsieg für den SV Wehen Wiesbaden unter Trainer Jochen Seitz
Der SV Wehen Wiesbaden zeigte sich im eigenen Stadion stark verbessert und fuhr im zweiten Spiel unter der Regie des neuen Trainers Jochen Seitz den zweiten Sieg ein. Die Partie des neunten Spieltags begann in einer hart umkämpften Phase mit vielen Zweikämpfen, in der sich die Hausherren zunächst tief in ihrer Hälfte formierten. Die erste nennenswerte Szene ereignete sich in der 24. Minute, als Lukas Schleimer den weit vor dem Tor postierten Aachener Schlussmann Manuel Riemann aus etwa 50 Metern Distanz überraschen wollte, den Ball jedoch knapp verfehlte.
Nachdem die Gastgeber kurz vor dem Pausenpfiff eine Offensivaktion des Gegners durch Lukas Scepanik überstanden hatten, schlugen sie eiskalt zu. Roberto Massimo brachte einen Eckball flach an den ersten Pfosten, wo Schleimer aus kurzer Distanz zur Führung einschob (45. Minute). Der späte Treffer vor dem Seitenwechsel gab den Ausschlag für den psychologischen Vorteil der Wiesbadener.
Strafraum-Szene und die Entscheidung nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel bauten die Hausherren den Vorsprung zügig aus. Marcus Müller fing in der 51. Minute einen Pass im gegnerischen Strafraum ab und wurde von Mehdi Loune zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter übernahm Gino Fechner, der den Ball sicher zum 2:0 im Tor unterbrachte.
Die Gäste aus Aachen versuchten daraufhin mit mehreren Wechseln neuen Schwung in die Partie zu bringen, blieben im Offensivspiel jedoch weitgehend harmlos. Ein Fernschuss von Joel da Silva Kiala stellte Torwart Florian Stritzel vor keine großen Probleme (74. Minute). Kurz darauf machte Massimo den Sieg für die Gastgeber endgültig perfekt. Nach einer Kopfballverlängerung des eingewechselten Moritz Flotho lief Massimo alleine auf das gegnerische Tor zu und traf in der 77. Minute zum 3:0-Endstand.
Tabellensituation und nächste Aufgaben in der 3. Liga
Durch den deutlichen Erfolg in der BRITA Arena kletterte der SV Wehen Wiesbaden in der Tabelle auf den 13. Rang, während Alemannia Aachen auf den zwölften Platz abrutschte. Für den SVWW geht es bereits am kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel beim SSV Jahn Regensburg weiter. Alemannia Aachen empfängt am 17. Oktober 2026 den FC Hansa Rostock zum nächsten Heimspiel am Tivoli.
Leihspielerupdate Dylan Leonard (Alemannia Aachen)SV Wehen Wiesbaden 3:0 Alemannia Aachen- Startelf / 90 Minuten durchgespielt- Gelbe Karte (72.)#S04 pic.twitter.com/gSdd6cGMGq
— https://x.com/SchalkeNews_S04/status/2110446411246698910
Spielverlauf, Aufstellungen und Auswechslungen
Unter den Augen der 4.321 Zuschauer erwies sich das Team aus Wiesbaden als die spielbestimmende Mannschaft auf dem Rasen. Die Gäste aus Aachen reagierten zu Beginn des zweiten Durchgangs mit personellen Schritten und brachten Georg Ermolaev für Kacper Koscierski auf das Feld (46. Minute). Wenig später vollzogen die Gäste einen Dreifachwechsel, bei dem Meiko Wäschenbach, Fabio Torsiello und Louis Köster für Mehdi Loune, Lukas Scepanik sowie Ken Izekor in die Begegnung kamen (62. Minute). Auch auf Seiten der Hausherren wurde im Laufe der zweiten Halbzeit getauscht: Trainer Jochen Seitz schickte Philipp Hercher und Ayoub Chaikhoun im Doppelwechsel für Niklas May und Raul Paula auf das Spielfeld (76. Minute). Kurz darauf folgten weitere personelle Anpassungen, als der Torschütze Lukas Schleimer durch Kalem ersetzt wurde und Mo Ati Allah für Roberto Massimo in die Partie kam (80. Minute).
Schiedsrichter Behrens aus Berlin leitete die Begegnung und zückte im Verlauf der intensiven Auseinandersetzung die Gelben Karten gegen Raul Paula auf Wiesbadener Seite sowie gegen Leonard und Mehdi Loune bei den Gästen aus Aachen. Auf dem Platz agierten die Mannschaften mit folgenden Formationen:

SV Wehen Wiesbaden: Stritzel – Greilinger, Hübner, Janitzek, May (76. Hercher) – Brandt – Massimo (80. Ati Allah), Schleimer (76. Kalem), Fechner, Paula (76. Chaikhoun) – Müller (60. Flotho)
Alemannia Aachen: Riemann – da Silva Kiala, Leonard, Bagkalianis – Koscierski (46. Ermolaev), Loune (62. Wäschenbach), Wiebe, Wagner – Scepanik (62. Torsiello), Izekor (62. Köster) – Starodid
Rahmenbedingungen und Übertragungswege für die Fans
Die Begegnung in der BRITA Arena war Teil der dritthöchsten deutschen Spielklasse, in der alle 380 Partien der Saison über das Pay-TV-Angebot MagentaSport live übertragen werden. Fans, die das Geschehen von unterwegs oder aus der Ferne verfolgen wollten, konnten neben dem Fernsehen auch auf alternative Formate wie den Alemannia-Liveticker, den kostenlosen 100,5 Alemannia Livestream als Audioübertragung sowie den Audio-Stream des WDR zurückgreifen. Vor Ort in Wiesbaden stand der Fanbeauftragte Stephan Braun den Anhängern bei Fragen oder Problemen als Ansprechpartner zur Verfügung.
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