Sacha Baron Cohen bringt seine bekannte Comedy-Figur Ali G mit dem neuen Film Ali G: Who iz I? zurück in die Kinos, doch das Comeback stößt auf heftige Kritik.
Promotion-Aktionen und Reaktionen auf den Film
Über 300 Anhänger nahmen an einer Werbeaktion in London an einem offiziellen Ali G-Double-Wettbewerb teil. Die Fans fuhren in einem offenen Bus zu bekannten Wahrzeichen wie Big Ben, Leicester Square und Covent Garden. Diese Aktion diente als Marketingmaßnahme für den kommenden Film Ali G: Who iz I?, der als Fortsetzung des 2002 veröffentlichten Streifens Ali G Indahouse
an diesem Freitag in den Kinos anläuft.
Sacha Baron Cohen begleitete die Promotion, indem er mit einem Megafon durch die Straßen zog und bekannte Sprüche der Figur rief. Auf der Plattform X hatte er zuvor auf den erwarteten Gegenwind reagiert und geschrieben, er wolle es in einer Zeit, in der die Karriere von Comedians schnell beendet sein könne, lieber sicher angehen und die Figur zurückbringen. Zudem teilte er ein Video auf Instagram, in dem eine in Prothesenmaskerade gezeigte Akademiker-Figur zum Boykott des Films aufrief.
Kritik an Stereorotypen und Akzenten
Bereits bei der Premiere des ersten Kinofilms im Jahr 2002 hatte es Proteste am Leicester Square gegeben, bei denen der Veranstalter Peter Akinti den Comedian mit dem Entertainer Al Jolson verglich, der einst im Blackface auftrat. Kritikerinnen bemängeln zudem, dass bei solchen Formaten oft der Akzent selbst zur Pointe gemacht werde und die Figuren nicht mehr zeitgemäß seien.
Berichten zufolge entdeckt die Hauptfigur, dass ihre Freundin Julie schwanger ist, und reist in die Vereinigten Staaten, wo sie unter anderem den Physiker Alan Lightman und den pensionierten General C. Stewart Rodeheaver interviewt.
Offene Fragen zum Inhalt
Über den konkreten Inhalt des neuen Films ist bislang wenig bekannt.