Am 17. Oktober 2026 richtete die Protestbewegung ihren Schwerpunkt auf die bevorstehenden Wahlen.
Wahlbeteiligung im Fokus am 17. Oktober 2026
Die Protestbewegung der „No Kings“-Rallies, die seit Juni 2025 aktiv ist, verlagerte ihren Schwerpunkt im Oktober 2026 deutlich auf die bevorstehenden Wahlen. Am Sonnabend, den 17. Oktober 2026, stand die Wahlbeteiligung im Mittelpunkt. Aktivisten forderten in zahlreichen Städten dazu auf, registriert zu sein, den Wahlprozess zu kennen und die Möglichkeit zur frühen Stimmabgabe oder per Briefwahl zu nutzen.”
Im kalifornischen Santa Cruz County fanden Kundgebungen von Boulder Creek bis Watsonville statt. Dort engagierte sich die Organisation Indivisible Pajaro Valley.
Ähnliche Aktionen verzeichneten Regionen in Alabama, wo Dutzende Teilnehmer in Mobile und 15 weiteren Städten aufkreuzten. Im Bundesstaat Alabama existiert keine klassische frühe Stimmabgabe, weshalb Organisatoren dort die Planung von Wahlgang und Registrierung anmahnten.
In Boulder County im Bundesstaat Colorado, wo die Briefwahl laut lokalen Aktivisten als sehr verlässlich gilt, zogen Demonstranten direkt zu offiziellen Wahlurnen, um ihre Kuverts einzuwerfen.

Kundgebungen und parteiübergreifende Stimmen in Kentucky
In der Metropolregion Louisville im US-Bundesstaat Kentucky gingen rund 3.000 Menschen auf die Straße. Die vom Netzwerk Indivisible getragene Kundgebung auf der Frankfort Avenue in St. Matthews sowie eine weitere Demonstration an der La Grange Road in Pewee Valley machten auf die Bedeutung des Urnengangs aufmerksam.
Unter den Teilnehmern befand sich der 78-jährige Steve Young, der als Republikaner teilnahm und seine Besorgnis über die Entwicklung seines Landes äußerte.
Steve Young, ein registrierter Republikaner, betonte, dass er der Meinung sei, man müsse sich von der extremen Seite, der MAGA-Seite, fernhalten und zusammenarbeiten.
Juristischer Streit um das Wahlrecht und den 3. November 2026
Die Kundgebungen fanden vor dem Hintergrund juristischer Auseinandersetzungen um das Wahlrecht statt. Am Donnerstag vor den Kundgebungen reichte das US-Justizministerium eine Klage gegen kalifornische Wahlbehörden ein.
Dabei wurde gefordert, dem Bundesstaat die Auszählung von Briefwahlstimmen für Personen zu untersagen, die von der Bundesregierung als mutmaßliche Nicht-US-Bürger eingestuft wurden.
Dies gilt, bis deren Status geklärt ist. Einen Tag darauf warnte das Justizministerium lokale Wahlhelfer vor möglichen strafrechtlichen Untersuchungen, sollten sie solche Stimmen verarbeiten.

Als Reaktion darauf wandten sich demokratische Senatoren am Freitag in einem Schreiben an Generalstaatsanwalt Todd Blanche. Sie forderten das Ministerium auf, vertraglich zu garantieren, dass während der Zwischenwahlen keine Stimmzettel oder Wahlgeräte beschlagnahmt werden.
In Atlanta betonte der Stadtrat Michael Julian Bond gegenüber der Menge, dass die Verfassung jedem Bürger ein zentrales Instrument in die Hand lege.
Michael Julian Bond fragte die Menge, ob sie die Macht des Wahlrechts nutzen würden.
Er erklärte, dass die Verfassung jedem Bürger die einzige Macht gebe, zu wählen. Am 3. November 2026 finden die US-Zwischenwahlen statt.
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