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Sport

NHL-Debüt: Cooper Black wird größter Torhüter der Geschichte

Cooper Black schrieb in Pittsburgh NHL-Geschichte und lief als mit 2,06 Metern größter Torhüter aller Zeiten auf. Sein Debüt für die Florida Panthers endete jedoch mit einer 0:4-Niederlage gegen die Pittsburgh Penguins, bei der Torhüter Artūrs Šilovs mit 26 Paraden den Shutout feierte.

Historischer Einstand im Tor der Florida Panthers

Beim Gang über das Eis der PPG Paints Arena in Pittsburgh am Donnerstagabend zog Cooper Black alle Blicke auf sich. Der 25-jährige Schlussmann betrat das Spielfeld allein zum traditionellen Rookie-Lauf und brach mit seiner offiziellen Größe von sechs Fuß und neun Zoll — umgerechnet 2,06 Meter — den Rekord für den größten Torhüter in der Geschichte der National Hockey League. Bisher teilten sich vier Schlussleute mit einer Größe von sechs Fuß und sieben Zoll (2,01 Meter) diese Bestmarke: Ben Bishop, Mikko Koskinen, Ivan Fedotov und Mads Sogaard. Black schob sich damit an die Spitze der Liga-Historie und zieht zudem mit den bisher längsten Feldspielern wie Zdeno Chara, Curtis Douglas und Matt Rempe gleich.

NHL-Debüt: Cooper Black wird größter Torhüter der Geschichte
Foto: ESPN
Nhl florida panthers at pittsburgh penguins
Foto: The New York Times

Die Beförderung des aus Alpena im US-Bundesstaat Michigan stammenden Torhüters ins NHL-Aufgebot der Florida Panthers war durch eine Verletzung von Stammtorhüter Jacob Markström notwendig geworden. Dieser zog sich eine Schulterverletzung zu, die ihn voraussichtlich für die kommenden Wochen aus dem Spielgeschehen nimmt. Black empfahl sich zuvor in der American Hockey League bei den Charlotte Checkers mit starken Leistungen für das Oberhaus. In der laufenden Spielzeit kam er auf drei Einsätze mit zwei Siegen und einer Fangquote von 91,9 Prozent. Cheftrainer Paul Maurice zeigte sich von der Entwicklung des ungedrafteten Profis angetan. Paul Maurice lobte vor der Partie: „Das ist ein großer Kerl und er bewegt sich wie ein Athlet.

Paul Maurice sagte: „Ich fand das Spiel gegen Tampa war ein fantastischer Indikator für ihn. Er wirkte effizient. Er war auf die richtige Art und Weise klein. Er ist nicht überall herumgehastet. Er sah nicht so aus, als würde er sich bei seinen Paraden nur auf seine Größe verlassen. Wir freuen uns darauf, ihn spielen zu sehen. Wir glauben, dass wir da einen richtig guten Mann haben.

Pittsburgh Penguins beenden Negativserie mit dominantem Auftritt

Für die Gastgeber aus Pittsburgh bot das Duell die dringend benötigte Wende nach einer sportlich schwierigen Phase. Die Mannschaft von Trainer Dan Muse hatte zuvor vier Spiele in Folge verloren und belegte in der Tabelle einen Platz am unteren Ende, konnte aber gegen den amtierenden Meister aus Florida einen deutlichen 4:0-Erfolg einfahren. Maßgeblichen Anteil daran hatte Torhüter Artūrs Šilovs, der alle gegnerischen Schüsse parierte und seinen zweiten Shutout der Saison feierte. Die Pittsburgh Penguins zeigten sich dabei von personellen Rückschlägen unbeeindruckt. Erst wenige Stunden vor Spielbeginn hatte das Team den Ausfall von Egor Chinakhov verkraften müssen, während Verteidiger Sam Girard ebenfalls verletzt fehlte. Zudem steckte der Mannschaft noch eine dramatische Anreise in den Knochen, nachdem ein Teamflug zu Beginn der Woche wegen eines medizinischen Notfalls von Jungprofi Ben Kindel in Salt Lake City hatte umkehren müssen.

Oct 22, 2026; Pittsburgh, Pennsylvania, USA; Florida Panthers goaltender Cooper Black (31) skates his rookie lap before
Foto: Reuters

Nick Robertson brachte die Hausherren im ersten Drittel nach Zuspiel von Connor Dewar mit einem präzisen Handgelenksschuss in Führung. Im weiteren Verlauf des Spiels bauten Hendrix Lapierre und Jewgeni Malkin den Vorsprung für die Penguins aus, ehe Robertson im Schlussabschnitt mit einem Emptynetter den Endstand besiegelte. Die Panthers hingegen fanden offensiv kaum Mittel gegen die kompakte Defensive der Gastgeber und blieben zum ersten Mal in dieser Spielzeit ohne eigenen Treffer.

Rückschau auf den Rekordabend und sportliche Einordnung

Trotz der klaren Niederlage zum Einstand überwogen bei dem jungen US-Amerikaner nach Abpfiff die positiven Eindrücke über das erreichte Karriereziel. Cooper Black beendete sein erstes Karrierespiel mit 17 beziehungsweise 18 parierten Schüssen – je nach amtlicher Statistik – und musste sich unter anderem dem 1,75 Meter großen Nick Robertson geschlagen geben. Damit traf erstmals seit den Playoffs 2019 wieder ein kleinerer Stürmer so erfolgreich auf einen Gardemaß-Torhüter. Cooper Black sagte nach der Partie über seine ersten Schritte auf dem höchsten Level: „Es ist cool, all die Jungs, die man als Kind gesehen und beobachtet hat, jetzt selbst zu erleben, selbst als Torhüter. Es war eine coole Erfahrung, gegen diese Jungs zu spielen, es wäre schöner gewesen zu gewinnen.

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Die Panthers mussten in Pittsburgh die zweite Niederlage innerhalb von nur 24 Stunden hinnehmen, nachdem das Team am Mittwoch bereits mit 1:5 bei den Ottawa Senators unterlegen war. Für die Mannschaft von der Atlantikküste geht die Saison nach dem zehnten Spiel weiter, während die Penguins durch diesen Heimsieg Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben tanken konnten.

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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

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