Der NDR-Film „Ware Pferd“ beleuchtet im Rahmen der Reihe „Sportclub Storyam 4. und 6. Oktober 2026 den massiven wirtschaftlichen Druck im Pferdesport.
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Millionenmarkt und Tierschutzskandale im NDR-Film
Was einst als harmonische Partnerschaft zwischen Mensch und Tier galt, steht heute unter massivem Rechtfertigungsdruck. Immer neue Tierschutzskandale erschüttern die Reitszene, während die Mitgliederzahlen in traditionellen Reitvereinen abnehmen und die gesellschaftliche Kritik lauter wird denn je. Fragwürdige Trainingsmethoden wie die Rollkur bis hin zu sichtbaren Schmerzen der Tiere auf Turnieren werfen ein problematisches Licht auf die Branche. Die Sendezeiten im Fernsehen sind für Sonntag, den 4. Oktober 2026, von 23:30 bis 00:00 Uhr sowie für Dienstag, den 6. Oktober 2026, von 11:55 bis 12:25 Uhr angesetzt. An der Produktion waren unter anderem Redakteur Alexander Kobs, Redakteur Marc Hall sowie die Kamera-Mitarbeiter Michael Berres, Esther Finis, Martin Horning, Carsten Janssen, Peter Linskens und Jens Saathoff beteiligt; den Schnitt übernahm Laura Hasl gemeinsam mit Willy Hans.
Paul Schockemöhle und Kerstin Gerhardt im Kontrast
Seine Perspektive ist die eines globalen Unternehmers, der den Markt bedient, den das große Geld im internationalen Sport vorgibt. Der Markt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert, angetrieben von globalen Investoren und astronomischen Summen.

„Es ist so, dass schon seit dreißig Jahren der Markt sich sehr verändert hat. Das Durchschnittspferd ist immer schwieriger zu verkaufen und das Spitzenpferd ist immer teurer geworden“
Paul Schockemöhle, Pferdemagnat und Züchter, via Ndr
Sie fordert eine Rückbesinnung auf Ausbildungsmaximen, wie sie früher Geltung hatten, und äußert scharfe Kritik an der modernen Zuchtpraxis.
„Das moderne Sportpferd, ich muss es so deutlich sagen, ist auf Krankheit gezüchtet, weil auf Schönheit und nicht auf Substanz und Erhaltung
Kerstin Gerhardt, Reitlehrerin, via Ndr
Kommerzielle Ausrichtung und die Zukunft des Pferdesports
Das Thema Gesundheit nimmt breiten Raum in der Reportage ein.
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