Nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung in einem Eventlokal im schwyzerischen Tuggen sitzt ein 42-jähriger Schweizer in Untersuchungshaft, während die Staatsanwaltschaft wegen vorsätzlicher Tötung ermittelt nach der tödlichen Auseinandersetzung in Tuggen SZ sitzt ein 42-jähriger Schweizer in Untersuchungshaft. Bei dem Vorfall Mitte Oktober erlitt ein 27-jähriger deutscher Staatsangehöriger schwere Kopfverletzungen, denen er nach einem Rettungsflug ins Krankenhaus erlag Ein 27-jähriger aus Deutschland kam nach einem Konzert der Punkband Krawallbrüder ums Leben. Recherchen zufolge wird der Tatverdächtige der rechtsextremen Szene zugerechnet.
Eskalation nach einem Konzert im Lokal Bandits
Im Industriegebiet von Tuggen ereignete sich die folgenschwere Konfrontation nach einer Veranstaltung der Punkband Krawallbrüder Ein 27-jähriger aus Deutschland kam nach einem Konzert der Punkband Krawallbrüder ums Leben. Ein Discjockey soll auf Verlangen einen Song der verbotenen beziehungsweise rechtsextremen Gruppierung Landser gespielt haben.
Dadurch eskalierte die Lage. Augenzeugen zufolge fiel der Tatverdächtige zuvor gemeinsam mit anderen Rechtsradikalen auf, indem sie den Hitlergruß zeigten und Anwesende bedrängten.
Zwischen fünf und zehn Personen beteiligten sich am folgenden Handgemenge, in dem der 27-jährige Deutsche niedergeschlagen wurde Im folgenden Handgemenge sei der Deutsche niedergeschlagen worden.
Mit grosser Bestürzung und tiefer Trauer haben wir vom tragischen Tod eines Menschen erfahren, teilte das Partylokal Bandits mit, das in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Konflikten mit Rechtsextremen in die Schlagzeilen geriet.
Schweizer schliesst sich Neonazi-Netzwerk an
Laut Blick soll der 42-Jährige seit mindestens 2008 in der rechtsextremen Szene verkehren.
Medienrecherchen belegen diese jahrelange Einbindung des festgestellten 42-jährigen Schweizers.
Er soll sich im Laufe der Jahre dem Innerschweizer Ableger des internationalen Netzwerks Blood and Honour angeschlossen haben und später Anschluss an die Innerschweizer Sektion von Blood and Honour gefunden haben.
Blood and Honour ist ein internationales Neonazi-Netzwerk, das auch in der Schweiz seit Jahrzehnten aktiv ist, während sie in Deutschland bereits seit dem Jahr 2000 verboten ist In Deutschland ist Blood and Honour seit dem Jahr 2000 verboten.
Diese Gruppierung steht in der Schweiz seit langem im Fokus des Nachrichtendienstes des Bundes.
Frühere Aktivitäten und Ermittlungen der Behörden
Bildmaterial und Unterlagen der Antifa Bern aus dem Jahr 2018 präsentieren den Beschuldigten in einem von Hakenkreuzfahnen sowie einem Blood-and-Honour-Emblem gezeichneten Kellerraum.

Zudem wird er mit einem Fackelmarsch in Morgarten in Verbindung gebracht.
Eine Anti-Rassismus-Demonstration in Schwyz im Jahr 2019 zählt ebenfalls zu den dokumentierten Ereignissen, bei der es ebenfalls zu Zusammenstößen und Verletzten kam Damals kam es nach Provokationen und Hitlergrüssen zu Auseinandersetzungen zwischen den Lagern.
Die Staatsanwaltschaft Schwyz ermittelt wegen vorsätzlicher Tötung Die Staatsanwaltschaft Schwyz ermittelt wegen vorsätzlicher Tötung.
Die Untersuchung läuft, um den genauen Hergang und die Verantwortlichkeiten bei der tödlichen Auseinandersetzung zu klären.