Ein maskierter Raubüberfall auf ein Wohnhaus in Coppet VD hat am frühen Montagmorgen des 19. Oktober 2026 ein Ehepaar getroffen und den 69-jährigen Hausbewohner leicht am Kopf verletzt. Die Täter entkamen mit Wertsachen, während die Kantonspolizei Waadt mit einem Grossaufgebot und Unterstützung des Zolls nach den Unbekannten fahndet.
Der Vorfall ereignete sich gegen 5 Uhr morgens. Mehrere vermummte Täter drangen in das bewohnte Gebäude in Coppet im Kanton Waadt ein, wie aus übereinstimmenden Polizeiberichten hervorgeht.
Im Inneren des Hauses bedrohten die Eindringlinge das anwesende Ehepaar und forderten die Herausgabe von Wertgegenständen.
Während der Auseinandersetzung erlitt der 69-jährige italienische Staatsangehörige unter bislang ungeklärten Umständen leichte Kopfverletzungen. Seine 67-jährige britische Ehefrau blieb bei dem Überfall unverletzt.
Die Täter flohen anschliessend mit mehreren erbeuteten Gegenständen.
Grossangelegte Fahndung im Kanton Waadt
Unmittelbar nach dem Alarm leitete die Kantonspolizei Waadt eine umfassende Suchaktion ein. Trotz des grossen Aufgebots verlief die Fahndung nach den flüchteten Tätern zunächst erfolglos.
Mehrere Patrouillen der Waadtländer Gendarmerie, die Diensthundebrigade sowie Einsatzkräfte der Polizei Nyon-Region und der Stadtpolizei Lausanne waren an dem Einsatz beteiligt.
Zudem unterstützten Spezialisten der Kriminalpolizei, der Spurensicherung sowie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) die Massnahmen vor Ort. Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete umgehend eine Strafuntersuchung. Die Ermittlungen zur Identifizierung und Ergreifung der Täter wurden der Kriminalpolizei übertragen.
Polizei ermittelt zu Beute und Tathergang
Die genauen Umstände, unter denen der männliche Bewohner seine Kopfverletzungen erlitt, sind laut Berichten der Kantonspolizei Waadt noch unklar.
Auch die Zusammensetzung und der Gesamtwert der entwendeten Gegenstände konnten von den Behörden zunächst nicht beziffert werden.
Von den Tätern fehlte nach Abschluss der ersten Suchmassnahmen jede Spur.
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