In der Staffelfinal-Folge von Lanterns enthüllte das HBO-Krippenspiel, dass Noah Hal Jordan getötet hat.
Das Drama um Hal Jordans Tod in Rushville
Wochenlang suchten Fans und die Serie selbst nach der Antwort auf die Frage, wer Hal Jordan getötet hat. Die Auflösung im Staffelfinale von Lanterns Episode 8 führte zurück in das Jahr 2016 nach Rushville. Dort hatte Hal eine folgenschwere Vereinbarung mit der Alien-Überlebenden Zoe Macon getroffen, deren Identität die Stadt schützte. Doch als Hal versuchte, Kerry zur Vernunft zu bringen und sie vor den Gefahren ihres Sohnes zu warnen, eskalierte die Situation im letzten Moment.
Hal Jordan sagte laut The Ringer: „Habe keine Angst davor, Angst zu haben.
Noah Macon und das Erbe der Manhunter
Neben dem Mord an Hal klärte das Staffelfinale auch die wahre Identität von Sheriff Kanes Sohn Noah. Nach monatelangen Spekulationen stellte sich heraus, dass Noah ebenfalls ein Manhunter ist (Gizmodo), der in den Ruinen des von Zoe zerstörten Alien-Planeten nach Verbündeten gesucht hatte. Dort befreite er den gefangenen Sinestro aus einem Hochsicherheits-Weltraumgefängnis (Mashable).
Als John Stewart auf der Erde ankam, stellte Noah ihn vor eine moralische Zwickmühle, indem er verlangte, getötet zu werden (The Ringer). John entschied sich jedoch gegen Rache und überließ Noah stattdessen seiner Mutter, um ein neues Leben zu beginnen (Variety).

Der Showrunner Chris Mundy erklärte in diesem Zusammenhang, dass die Verantwortlichen im Writers‘ Room zunächst besorgt über bestimmte erzählerische Entscheidungen waren, bis der Autor Justin Britt-Gibson sie daran erinnerte, dass man bestehende Elemente lediglich neu mixen und nicht gänzlich neu erfinden müsse.
John Stewart übernimmt den Ring zu eigenen Bedingungen
Anstatt sich den starren Regeln der intergalaktischen Ordnung unterzuordnen, nahm Aaron Pierres John Stewart den Ring und die Laterne auf seine ganz eigene Weise an (The Hollywood Reporter).
Aaron Pierre sagte gegenüber Gold Derby: „Am hellsten Tag, in tiefster Nacht, umarme ich meine Furcht mit ganzer Macht. Ich tu, was recht ist, was auch geschieht. Wähle diesen Ring, wähle diesen Streit, diene dem Licht der Laterne weit.
Co-Schöpfer Tom King betonte in Interviews, dass die Serie von Beginn an das Ziel verfolgte, John Stewart als eine packende und prägende Figur nach dem Vorbild von Helden wie Thor im Marvel-Universum aufzubauen (Los Angeles Times).
Damon Lindelof unterstrich zudem, dass John im Laufe seines Lebens bereits zahlreichen Hierarchien und Autoritäten wie seinen anspruchsvollen Eltern, den Wächtern sowie den Marines gedient hatte, im Finale jedoch den entscheidenden Schritt ging, um fortan völlig auf eigene Rechnung zu existieren.

Der Ausblick auf die Zukunft im DCU
Ob HBO eine zweite Staffel von Lanterns in Auftrag geben wird, ist zum Zeitpunkt des Staffelfinales noch nicht offiziell verkündet worden (Mashable). Fans werden Aaron Pierres Darstellung jedoch schon sehr bald wiedersehen: Der Schauspieler ist für eine Rolle in dem am 9. Juli 2027 erscheinenden Superman-Sequel Man of Tomorrow bestätigt (Mashable).
In der Welt der Serie traf John vor seinem Aufbruch auf Guy Gardner, gespielt von Nathan Fillion, und erklärte ihm das künftige Miteinander. John beschrieb seine neue Position als waffenstarrender Beschützer abseits der alten Wächterstrukturen laut The Ringer mit den Worten: „Betrachte mich als unabhängigen Auftragnehmer.