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Technik und Wissenschaft

Google Nest Hardware: Optionen nach dem Ende des Supports

Die verbliebenen Optionen reichen von zertifiziertem Recycling über den Einsatz experimenteller Open-Source-Firmware bis hin zum reinen Handbetrieb.

Support-Ende für ältere Google-Geräte

Wer smarte Haustechnik nutzt, rechnet irgendwann mit dem Tag, an dem der Hersteller den digitalen Stecker zieht. Genau das geschah, als Google den Support für ältere Hardware wie die erste und zweite Generation der Nest Learning Thermostate offiziell beendete, nachdem der Konzern seine Nest-Marke aufgelöst hatte, um sämtliche intelligenten Geräte unter dem Dach von Google Home zu bündeln.

Nutzer haben laut aktuellen Berichten drei Wege, um mit der veralteten Technik umzugehen.

Android kitkat support ende

Geräte recyceln oder neu kaufen

Eine fachgerechte Verwertung produziert weniger Abfall in der Welt und schafft physischen Raum für neuere Hardware, damit Nutzer ein neueres Nest-Gerät erwerben und ihr Google-Nest-Abonnement fortführen können.

Firmware von No Longer Evil nutzen

Wer seine Geräte nicht entsorgen möchte, kann auf unabhängige Entwicklerlösungen zurückgreifen. Dabei konzentriert sich ein Projekt beispielsweise auf kostenlose Open-Source-Software für Nest-Thermostate, welche Daten an einen benutzerdefinierten Server mit einer Replik der originalen Nest-Software weiterleitet.

Da es sich um eine entwicklungsorientierte Firmware handelt, arbeitet sie nicht immer fehlerfrei und könnte ein Thermostat theoretisch vollständig blockieren, was eine weitere Nutzung verhindert. Nutzer müssen diese Risiken eigenständig abwägen. Eine Diskussion auf Reddit veranschaulicht dabei unterschiedliche Nutzererfahrungen, wobei viele berichten, dass die Software funktioniert und die Einrichtung unkompliziert ist.

Geräte manuell bedienen

Auch wenn Google keine Aktualisierungen mehr bereitstellt, sind die Geräte keineswegs nutzlos, da viele von ihnen weiterhin manuell bedient werden können. Ältere Nest Learning Thermostate der ersten und zweiten Generation erlauben weiterhin die manuelle Einstellung der Temperatur.

Nutzer können außerdem auf automatische Zeitplaneinstellungen zugreifen, um vorgegebene Routinen zu steuern. Da die Funktionalität je nach Produkt variiert, müssen die spezifischen Fähigkeiten anderer nicht mehr unterstützter Geräte – wie alter Google-Home-Lautsprecher, die manche Anwender als Bluetooth-Geräte zweckentfremden – separat geprüft werden.

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Clara Vogt

Über den Autor

Clara Vogt verantwortet das Ressort Technik und Wissenschaft. Sie schreibt ueber KI, Digitalisierung, Forschung und Innovation und uebersetzt komplexe Entwicklungen in klaren, belastbaren Journalismus.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.