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Welt

Northern Ireland’s Michael O’Neill is positive that they maintain unbeaten start

Nordirland hat durch ein torloses Unentschieden gegen Ungarn im Windsor Park die ungeschlagene Serie in der UEFA Nations League fortgesetzt. Nach zwei Spielen in der Gruppe B stehen vier Punkte zu Buche, was Teammanager Michael O’Neill nach einer kräfteraubenden Partie zu einem positiven Fazit veranlasste.

Torloses Remis gegen Ungarn im Windsor Park

Nach 315 Tagen Abwesenheit von ihrer Heimspielstätte im Windsor Park lieferte die nordirische Nationalmannschaft am Montagabend eine umkämpfte Defensivschlacht ab. Im Vergleich zum späten Heimsieg gegen Georgität gab es zwar weniger Offensivdrama, doch das torlose Remis gegen die ungarische Auswahl sicherte den Platz an der Tabellenspitze der Gruppe B, punktgleich mit der Ukraine nach den ersten zwei Begegnungen.

Nach dem Spiel zeigte sich Teammanager Michael O’Neill zufrieden mit der Leistung seiner jungen Mannschaft. Er erklärte, dass sie gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt hätten und sich selbst als mehr als ebenbürtig gegenüber dem Gegner empfand. Zudem fügte er hinzu, dass es ein weiterer zu Null gehaltener Kasten für sie sei, was positiv sei, aber sie möglicherweise nicht genug gefunden hätten, um eine ganz klare Torchance zu kreieren, mit der sie das Spiel gewinnen könnten.

Ausführliches Interview | Vorsitzender Michael O'Neill

Verteidigungen dominieren und Szoboszlai wird neutralisiert

Chancen blieben Mangelware, da beide Abwehrreihen die Oberhand behielten. Bereits in der ersten Halbzeit traf Patrick Kelly für die Gastgeber nur die Querlatte. Kurz zuvor hatte Schiedsrichter Ricardo de Burgos einen Elfmeterappell von Kapitän Shea Charles nach einem Vorfall im Strafraum abgewunken. Auf der Gegenseite verzeichnete der ungarische Starspieler Dominik Szoboszlai von Liverpool kaum gefährliche Aktionen, da ihn die nordirische Defensive weitgehend aus dem Spiel nahm.

Die einzige nennenswerte Parade von Torhüter Pierce Charles vom QPR war ein Schuss von Alex Toth in der Schlussphase, nachdem ein ungenauer Befreiungsschlag vorausgegangen war. O’Neill verwies zudem auf die Reisestrapazen seines Kaders: Nach einer 5.000 Meilen langen Reise aus Georgien wirkten beide Mannschaften am Ende müde. Während die Vorbereitung auf das erste Auswärtsspiel schwerer wog, empfand O’Neill, dass Ungarn gegen Ende etwas stärker aufkam.

Kritik an Schiedsrichterentscheidungen und Spielverzögerungen

Verstimmung riefen bei O’Neill vor allem taktische Unterbrechungen und vermeintliche Schauspieleinlagen der Gäste hervor. Ethan Galbraith, Kapitän Shea Charles, Jamie Donley und Isaac Price sahen im Laufe der Partie die gelbe Karte vom spanischen Schiedsrichter.

O’Neill äußerte Enttäuschung über einige der gegebenen gelben Karten sowie das Verhalten einiger ungarischer Spieler, die sich ins Gesicht fassten und schrien. Er betonte, dass dies aus dem Spiel entfernt werden müsse, weshalb der Schiedsrichter das Spiel beschleunigen solle.

Für die Nordiren geht es im nächsten Spiel der Vierer-Serie am Freitag in der Slowakei gegen die Ukraine weiter.

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Anna Richter

Über den Autor

Anna Richter leitet das Weltressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet ueber internationale Politik, Diplomatie und geopolitische Entwicklungen mit Fokus auf Kontext, Verlaesslichkeit und Relevanz fuer deutschsprachige Leser.

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