Das US-Team hat am Donnerstag zum Auftakt des 16. Presidents Cup im Medinah Country Club eine knappe 3:2-Führung gegen die internationale Auswahl herausgespielt. Nach fünf hart umkämpften Four-ball-Matches sicherten sich die US-Golfer um Kapitän Brandt Snedeker den leichten Vorteil für die anstehenden Foursome-Partien am Freitag.
Das Auftaktduell im Medinah Country Club
Der Start in die 16. Ausgabe des Presidents Cup brachte auf dem Kurs Nummer 3 des Medinah Country Club in der Nähe von Chicago sofort enge Entscheidungen. Das von Kapitän Brandt Snedeker angeführte US-Team ging mit dem Ziel in das Turnier, den elften Sieg in Folge im traditionsreichen Wettbewerb zu holen. Die internationale Mannschaft unter der Leitung von Kapitän Geoff Ogilvy wartet derweil seit ihrem bisher einzigen Triumph im Jahr 1998 auf einen Sieg, ergänzt durch ein Unentschieden im Jahr 2003.
In den fünf Four-ball-Duellen des Auftakttags zeigte sich schnell, dass die Gäste keineswegs gewillt waren, den Amerikanern das Feld zu überlassen. Am Ende des Tages stand jedoch ein knapper 3:2-Vorsprung für die Gastgeber zu Buche.
Spannung bis zum letzten Loch im Eröffnungsspiel
Im Eröffnungsduell schickte Snedeker den Weltranglistenersten Scottie Scheffler gemeinsam mit dessen engem Freund Sam Burns ins Rennen. Die Statistik des Duos im Mannschafts-Matchplay galt im Vorfeld als eher bescheiden, doch gegen das internationale Paar Sungjae Im und Min Woo Lee behielten sie am Ende knapp die Oberhand.

Nach einem rasanten Start mit zahlreichen Birdies auf den ersten Löchern entwickelte sich ein zähes Ringen um jeden Schlag. Erst an der 17. Spielbahn sorgten Scheffler und Burns mit starken Annäherungen für die Vorentscheidung, als Lee einen kurzen Putt zum Par verpasste. Schefflers souveräner Bunkerschlag am Schlussloch zwang Im zu einem letzten, erfolglosen Versuch aus der Distanz, womit der volle Punkt an das US-Team ging.
„A session win is a session win; we’re going to take it any way we can get it,“
Brandt Snedeker, US-Kapitän
Erfolgreiches Debüt und internationale Erfolge
Für den ersten echten Glanzpunkt aus US-Sicht sorgten der 21-jährige Debütant Jackson Koivun und Routinier Justin Thomas. Das sogenannte „Iron Bowl“-Duo aus Spielern von Auburn und Alabama bezwang Kanadas Corey Conners und den Kolumbianer Nico Echavarria deutlich mit 4&3 und holte den ersten offiziellen Punkt des Tages für die Gastgeber.
Dennoch konnte das internationale Team wichtige Erfolge verbuchen, die für Zuversicht vor den anstehenden Foursomes sorgen. Das japanische Duo Hideki Matsuyama und Ryo Hisatsune setzte sich mit 3&1 gegen Cameron Young und Xander Schauffele durch. Auch Kim Si-woo und Tom Kim blieben in ihrem Match gegen Chris Gotterup und Patrick Cantlay beim 3&2 ungefährdet, während Wyndham Clark und Collin Morikawa mit einem 3&2-Sieg gegen Adam Scott und Ryan Fox den Vorsprung für die USA verteidigten.
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