Im Libanon sind nach Angaben der Kinderrechtsorganisation Save the Children in den vergangenen sechs Monaten mindestens 257 Kinder im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah getötet worden. 1.039 Kinder wurden in dem Zeitraum verletzt, wie das Gesundheitsministerium des Landes meldete.
Zahlen der Gewalt: Über 1.300 Kinder zu Opfern der Gewalt
Seit der jüngsten Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz sind fast 1.300 Kinder im Libanon zu Opfern der Gewalt geworden, berichteten mehrere Quellen. Dies entspricht etwa sieben Kindern pro Tag, wie Save the Children in einer Mitteilung unter Verweis auf Daten des libanesischen Gesundheitsministeriums feststellte. Die Organisation warnte, dass Gewalt, Vertreibung und zerstörte Infrastruktur für Kinder im Libanon nicht zur neuen Normalität werden dürften.
Folgen für die Zukunft: Bildung und psychologische Unterstützung
Die Kinder benötigten dringend Schutz und einen dauerhaften Waffenstillstand, sagte Florian Westphal, Geschäftsführer von Save the Children Deutschland. Jeder weitere Tag der Gewalt verschärfe die Folgen für ihre Zukunft. Der Zugang zu Bildung sei stark beeinträchtigt: Laut der Organisation könnten rund 100.000 Kinder im kommenden Schuljahr nicht am Unterricht teilnehmen.
Helfer: Mehr als 250 Kinder im Konflikt im Libanon
Nora Ingdal, Leiterin von Save the Children im Libanon, betonte in einer Erklärung, dass Kinder in der Krise besonders leiden. „Es ist herzzerreißend, Kinder und Jugendliche zu sehen, die in der Zwischenzeit zurückgelassen werden, während die internationale Gemeinschaft ihre Zukunft ignoriert, sagte sie. Die betroffenen Familien müssten „sicher und mit Würde zurückkehren, so Ingdal, anstatt zwischen längerer Vertreibung und Rückkehr in zerstörte Gemeinden wählen zu müssen.
Ongoing Conflict: Waffenruhe und weiterer Angriffe

Die israelische Armee ist weiterhin im Südlibanon stationiert und führt nahezu täglich Angriffe durch. Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium wurden seit Beginn der Eskalation am 2.
Im September 2026 wurde ein Kind durch eine Cluster-Munition, die von israelischen Angriffen zurückgelassen worden war, getötet. Ein Teenager wurde bei dem Anschlag in der südlibanesischen Stadt Haboush verletzt. Hassan El-Rashidi, Präsident der Bildungsorganisation Education Planet Association, kritisierte die mangelnde direkte Unterstützung für Kinder während des Krieges. „Psychologische und soziale Unterstützung ist von Zeit zu Zeit verfügbar, aber direkte Hilfen für Kinder habe ich nicht gesehen“, sagte er.”
Internationale Reaktion: Forderung nach Schutz und Waffenstillstand
257 getötete Kinder in sechs Monaten: Hilfsorganisation schlägt wegen
Save the Children forderte eine bessere Schutzmechanismen für Kinder im Konfliktgebiet. Die Organisation betonte, dass die internationale Gemeinschaft die Situation dringend verbessern müsse. „Jeder Tag der Gewalt verschärft die Folgen für ihre Zukunft, sagte Westphal.

Die Organisation warnte auch vor der Zerstörung von Schulen und Infrastruktur. Laut einer Untersuchung des libanesischen Bildungsministeriums wurden in den letzten sechs Monaten 340 Schulen beschädigt oder zerstört. Zudem seien mehr als 700.000 Menschen in der südlichen Region durch Schäden an der Wasserinfrastruktur betroffen.
Unklarheiten und weitere Entwicklungen
Die genaue Ausgestaltung der Waffenruhe und die weiteren Schritte der internationalen Gemeinschaft bleiben unklar. Save the Children betonte, dass unverzügliche Maßnahmen erforderlich seien, um Kinder vor weiteren Schäden zu schützen. Die Organisation forderte eine bessere Koordination zwischen Hilfsorganisationen und der lokalen Regierung, um die Notlage der Kinder zu lindern.
Displacement and Humanitarian Crisis
Mehr als 250 Kinder im Konflikt im Libanon getötet
Israels Luftangriffe, Razzien und Evakuierungsbefehle im südlichen Libanon haben seit der Eskalation mehr als eine Million Menschen vertrieben, berichtete Save the Children. Obwohl viele nach einer fragilen Waffenruhe im Juni zurückkehrten, bleiben etwa 349.000 Menschen vertrieben, gemäß Angaben der UN. Während des ersten Monats der Eskalation waren etwa 400.000 Kinder unter den 1 Million Menschen, die aus ihren Häusern vertrieben wurden.
Save the Childrens Leiterin in Libanon, Nora Ingdal, sagte: „Es ist herzzerreißend, Kinder und Jugendliche zu sehen, die in der Zwischenzeit zurückgelassen werden, während die internationale Gemeinschaft ihre Zukunft ignoriert.“ Sie betonte, dass Familien „sicher und mit Würde zurückkehrenmüssten, anstatt zwischen längerer Vertreibung und Rückkehr in zerstörte Gemeinden wählen zu müssen.
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Humanitarian Aid and Support
Save the Children unterstützt Familien im Libanon mit Notfallhilfepaketen, Hygiene-Sets und Babynahrung. In Flüchtlingslagern in Syrien und Gaza verteilt die Organisation Lebensmittelpakete und medizinische Versorgung. Mit 90 Franken können z. B. Wasserpakete für mehrere Familien bereitgestellt werden, mit 180 Franken zwei Familien mit Hygiene-Sets versorgt, und mit 360 Franken 300 Dosen Tranexamsäure zur Behandlung lebensgefährlicher Blutungen.
Legal Reforms in Lebanon
Im August 2026 verabschiedete der libanesische Parlamentspräsident eine Gesetzesänderung, die die Todesstrafe abschafft und sie durch lebenslange Arbeit mit verstärkter Strafarbeit ersetzt. Dies machte den Libanon zum ersten Land im Nahen Osten, das die Todesstrafe abschaffte. Die Justizministerin Adel Nassar bezeichnete den Schritt als „historischen Schritt“ für das Land. Amnesty International lobte die Reform als „dauerhaften rechtlichen Schutzfür Menschenrechte.
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