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Technik und Wissenschaft

KI-Verdacht führt in Solingen zur Rettung von fünf CO-Vergifteten

Die Feuerwehr Solingen räumte in der Nacht zum 3. Die Betroffenen hatten eine Künstliche Intelligenz (KI) konsultiert, die den Verdacht auf das giftige Gas äußerte, woraufhin die Bewohner den Notruf wählten.

In einem Mehrfamilienhaus in Solingen führte die Nutzung einer Künstlichen Intelligenz zur Evakuierung des gesamten Gebäudes. Fünf Bewohner der Neuenkamper Straße litten plötzlich unter Schwindel und Kopfschmerzen. Anstatt direkt den Notruf zu wählen, fragten die Betroffenen zunächst eine KI nach den möglichen Ursachen ihrer Symptome. Die KI äußerte den Verdacht einer Vergiftung mit Kohlenmonoxid (CO), was die Bewohner schließlich dazu bewog, die Rettungskräfte zu alarmieren, berichtet BILD.

Bluttests bestätigen CO-Gehalt trotz negativer Raumluftmessungen

Nach dem Eintreffen eines Großaufgebots der Feuerwehr und der Stadtwerke Solingen begann die Suche nach der Quelle des giftigen Gases. Kohlenmonoxid ist farb-, geruch- und geschmacklos, was eine Detektion ohne technische Hilfsmittel unmöglich macht. Die ersten Messungen in den Wohnungen verliefen jedoch negativ; es konnte kein CO in der Luft nachgewiesen werden.

Die Wende brachte die medizinische Untersuchung vor Ort. Ein Notarzt stellte bei einem Bewohner den Stoff im Blut fest. In der Folge räumten die Einsatzkräfte das gesamte Gebäude und führten Tests bei allen Bewohnern durch. Das Ergebnis: Bei jeder der betroffenen Personen wurde CO im Blut nachgewiesen.

Um die Diskrepanz zwischen den Blutwerten und der Luftqualität zu klären, setzten die Helfer insgesamt drei verschiedene Messgeräte ein. Laut einer Pressemitteilung der Feuerwehr Solingen konnte jedoch noch immer im gesamten Gebäude kein CO nachgewiesen werden.

Sicherheitsmaßnahmen der Stadtwerke und Notaufnahme

Da die Ursache für die Vergiftung trotz der negativen Messungen im Gebäude ungeklärt blieb, ergriffen die Behörden vorsorgliche Maßnahmen. Der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke Solingen schaltete die Gasanlage des gesamten Hauses aus, um weitere Gefahren auszuschließen. Für die detaillierte technische Untersuchung der Anlage wurde der Bezirksschornsteinfeger beauftragt.

Die medizinische Versorgung der Betroffenen teilte sich nach den ersten Untersuchungen auf: Eine Bewohnerin konnte in ihre Wohnung zurückkehren, während vier Personen zur weiteren Abklärung in die Notaufnahme transportiert wurden.

Die Rolle der KI im Notfallprozess

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Clara Vogt

Über den Autor

Clara Vogt verantwortet das Ressort Technik und Wissenschaft. Sie schreibt ueber KI, Digitalisierung, Forschung und Innovation und uebersetzt komplexe Entwicklungen in klaren, belastbaren Journalismus.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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