Volkswagen unter SEC-Kontrolle, nachdem Gag flach fällt

Die amerikanische Einheit von Volkswagen machte nur Spaß, als sie Ende März bekannt gab, dass sie ihren Namen in „Voltswagen“ änderte, um ihr Engagement für Elektrofahrzeuge zu demonstrieren. Zu sagen, dass der Aprilscherz nicht gelandet ist, ist eine Untertreibung. Jetzt hat der fehlgeschlagene Marketingknebel eine Untersuchung durch die Securities and Exchange Commission ausgelöst.

Volkswagen bestritt keine Berichte im Spiegel und in anderen deutschen Medien, wonach die SEC prüfe, ob der Autobauer die Aktionäre mit dem Faux-Rebranding in die Irre geführt habe. Volkswagen in Deutschland lehnte eine Stellungnahme am Freitag ab.

Börsennotierte Unternehmen sollen ihre Aktionäre auch im Scherz nicht täuschen. Einige Medien berichteten über die angebliche Namensänderung als Tatsache, bis Volkswagen of America zugab, dass alles ein Witz war.

Nach deutschem Recht müssen Unternehmen auch ehrlich mit ihren Aktionären umgehen. Eine Sprecherin der Börsenaufsichtsbehörde Bafin sagte jedoch, die Agentur sehe keine Grundlage für die Untersuchung des Voltswagen-Problems.

Es ist unwahrscheinlich, dass Volkswagen mit einer schwerwiegenden Strafe konfrontiert wird, wenn die SEC einen Verstoß feststellt, zumindest nicht im Vergleich zu den zehn Milliarden Dollar, die ein Abgasskandal das Unternehmen seit 2015 gekostet hat. Der Knebel scheint keinen Einfluss darauf gehabt zu haben Der Kurs der Volkswagen Aktien, der mehrere Tage lang anstieg, selbst nachdem das Unternehmen zugegeben hatte, dass dies alles ein Trick war.

Wie bei einem Comedian, der auf der Bühne bombardiert, kann die schmerzlichste Folge die Demütigung sein.

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