‘Rising Wolf’ (Aszendent) Rezension: Unhandlicher Genre-Mischmasch

Vielversprechende Ideen erweisen sich in „Rising Wolf“, einer verwirrenden und abgeleiteten australischen Kombination aus Geiselthriller und Science-Fiction-Fantasie, als meist leere Gedankenblasen. Dieser durcheinandergebrachte Versuch eines gehobenen Genrefilms, der Zeitreisen, psychische Kräfte und das Schicksal der Umwelt beinhaltet und sich auf eine verängstigte junge Frau konzentriert, die von einem bösen russischen Bösewicht in einem Wolkenkratzeraufzug in Shanghai gefangen gehalten wurde, kann nicht durch starke visuelle Elemente oder eine gute zentrale Aufführung von Charlotte gerettet werden Beste. Eine Enttäuschung an den Kinokassen, als sie am 8. April auf 165 Bildschirmen unter dem Titel „Ascendant“ veröffentlicht wurde. „Rising Wolf“ wurde von Samuel Goldwyn Films erworben und soll am 16. Juli in den US-Kinos eröffnet werden.

Das Drehbuch der erstmaligen Regisseurin Antaine Furlong und der Co-Autorin Kieron Holland vereint eine einfache Geiselgeschichte mit einem Science-Fiction-Szenario im YA-Stil über eine Heldin, die langsam erkennt, dass sie außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt. Die Elemente sind vielversprechend, aber die Mischung aus brutaler und blutiger Folter mit verträumten Rückblenden und albtraumhaften Zukunftsvisionen erklärt sich nicht angemessen und schafft Verwirrung, wo Wunder und Aufregung herrschen sollten.

Für viele Zuschauer wird das bleibende Bild von „Rising Wolf“ wahrscheinlich das von Aria Wolf (Best) sein, der wie eine Stoffpuppe in einem Aufzug blitzschnell zwischen 120 Stockwerken eines halbfertigen Shanghai-Wolkenkratzers herumwirbelt. Aria hat fast keine Erinnerung an die jüngste Vergangenheit oder eine Vorstellung davon, wie sie in diese Notlage gekommen ist, und ist dem freiberuflichen russischen Agenten Jaroslaw (Alex Menglet) ausgeliefert. Yaroslav ist ein knurrender Kranker in der Standardausgabe mit einem obligatorischen Team von riesigen Schlägern. Er hat Arias Vater Richard (Jonny Pasvolsky) entführt und überträgt seine Folter live auf die Videobildschirme des Aufzugs.

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Es ist keine Überraschung zu entdecken, dass Richard eine geheime Vergangenheit mit CIA-Verbindungen hat, und die einzige Möglichkeit, wie Aria sein Leben retten kann, besteht darin, die Identität von jemandem preiszugeben, der als „The Engineer“ bekannt ist. Da Aria keine Ahnung hat, wer diese Person sein könnte, ist sie auf eine Sprachnachricht ihrer Mutter Barbara (Susan Prior) und anschließende Handygespräche mit Onkel Jack, einem vertrauenswürdigen Freund der Familie oder einem Verwandten (es ist nicht klar, welcher), dessen Gesicht niemals ist, angewiesen gesehen und deren wahre Identität ist fast sofort leicht zu erraten.

“Rising Wolf” stützt sich viel zu stark auf Arias Handy, um Handlungswechsel und Informationen zu finden, die häufig unplausibel und unlogisch sind, und verwendet Rückblenden zu einer Kindheit, die Aria zumindest teilweise oder vielleicht sogar vollständig vergessen zu haben scheint. Es scheint, dass die junge Aria (Tahlia Sturzaker) und ihre Zwillingsschwester Zara (Karelina Clarke) „besondere Fähigkeiten“ haben, die in irgendeiner Weise damit zusammenhängen, das Pflanzenleben zu kontrollieren und eine Zukunft vorauszusehen, in der bizarre Körpertransformationen und Umweltzerstörung Teil der dystopischen Landschaft sind.

Es ist für eine Weile interessant zu versuchen, herauszufinden, wohin das alles führt. Aber ohne die Skripterstellung, um aus den unterschiedlichen Elementen etwas Sinnvolles oder sogar einigermaßen Verständliches zu gestalten, werden sich viele Betrachter am Kopf kratzen, wenn Arias Aufzugsfahrt ihren kosmischen Abschluss erreicht.

Was nicht im Zweifel ist, ist die überzeugende und charismatische Leistung von Best (“Ein Name ohne Ort”, “Ein Amerikaner in Texas”). Ihr Lebenslauf wächst eindrucksvoll weiter, lange nachdem sie als talentierte Jugendliche in „Home and Away“, der langjährigen Seifenoper, die als Startrampe für Dutzende renommierter australischer Schauspieler diente, im Fernsehen angekommen ist.

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Mit Unterstützung von Frank Flicks gestochen scharfer Breitbildfotografie, dem beeindruckenden Produktionsdesign von Fiona Donovan und Spezialeffekten, die mit einem bescheidenen Budget großartig sind, zeigt Regisseur Furlong viel visuelles Flair und Fantasie in einem Film, der größtenteils aus einem Raum besteht. Das Sounddesign ist verkocht, mit Schichten von unverständlichem Flüstern und nicht übereinstimmenden Klängen, die nur zur Verwirrung beitragen.

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