Risikovorhersagemodelle identifizieren die präsymptomatische Alzheimer-Krankheit

Die in dieser Zusammenfassung behandelte Studie wurde auf medRxiv.org als Preprint veröffentlicht und wurde noch nicht von Experten begutachtet.

Schlüssel zum Mitnehmen

Warum das wichtig ist

Studiendesign

  • Die Teilnehmer waren ältere Erwachsene aus zwei laufenden gemeinschaftsbasierten Kohortenstudien zu Altern und Demenz: dem Rush Memory and Aging Project (MAP) (n = 1179) und der Religious Orders Study (ROS) (n = 1103).

  • Bei der Einschreibung waren die Teilnehmer ohne bekannte Demenz; 1742 hatten keine kognitive Beeinträchtigung (NCI) und 540 hatten eine leichte kognitive Beeinträchtigung (MCI).

  • Die Nachbeobachtungsdauer reichte von 2 bis 26 Jahren (Median 8 Jahre; Standardabweichung 5,42).

  • Risikovorhersagemodelle verwendeten fünf Gruppen klinischer Prädiktoren für Alzheimer-Demenz: (1) gemeinsame Risikofaktoren (Alter, Geschlecht, Bildung, Mini-Mental State Exam [MMSE] Scores, APOE E4-Allelstatus); (2) Gesundheitsmaßnahmen (Blutdruck, Depression, Herz-Kreislauf-Erkrankungen); (3) Medikamenteneinnahme; (4) andere Variablen (zusammengesetzte Kognitionswerte, körperliche Aktivität, Größe des sozialen Netzwerks); (5) motorische und Schlafmetriken.

  • Kognitive Bewertungen verwendeten 17 Tests, die fünf Bereiche kognitiver Fähigkeiten bewerteten: episodisches Gedächtnis, semantisches Gedächtnis, Arbeitsgedächtnis, visuell-räumliche Fähigkeiten und Wahrnehmungsgeschwindigkeit.

  • Der kognitive Status der Teilnehmer wurde in Übereinstimmung mit etablierten Kriterien des National Institute on Aging and Alzheimer’s Association als NCI, MCI, Alzheimer-Demenz oder andere Demenzen klassifiziert.

  • Assoziationen zwischen vorhergesagten Risikowerten für Alzheimer-Demenz und Gehirnpathologie wurden durch Autopsie bewertet.

  • Modelle untersuchten vorhergesagte Übergänge von keiner Demenz (NCI oder MCI) zu Alzheimer-Demenz, NCI zu Alzheimer-Demenz oder NCI zu MCI oder Alzheimer-Demenz.

  • Die Genauigkeit des Vorhersagemodells wurde bestimmt: Modell A (nur nichtkognitive Kovariaten), Modell B (MMSE + nichtkognitive Kovariaten), Modell C (MMSE + zusammengesetzte Kognition und nichtkognitive Kovariaten), Modell D (nur zusammengesetzte Kognitionskovariaten).

Wichtigste Ergebnisse

  • Die Gesamtleistung des Modells, bei der nur nichtkognitive Kovariaten verwendet wurden, zeigte eine gute Modellvorhersage der Alzheimer-Demenz.

  • Das schrittweise Hinzufügen kognitiver Kovariaten führte zu einer Verbesserung der Modellleistung, wenn nur nichtkognitive Kovariaten verwendet wurden.

  • Gemeinsame Modelle nichtkognitiver und kognitiver Maße liefern bessere Vorhersagen der kognitiven Beeinträchtigung im Vergleich zur alleinigen Verwendung kognitiver Kovariaten.

Einschränkungen

  • Die Studie verwendete eine minimal vielfältige Bevölkerungsstichprobe.

  • Bildgebung des Gehirns und Flüssigkeitsbiomarker wurden nicht bewertet.

  • Die Diagnose Alzheimer-Demenz könnte mit gemischten Hirnpathologien in Verbindung gebracht werden.

Offenlegung

  • Die Studie wurde vom National Institute of Health, dem Illinois Department of Public Health und dem Robert C. Borwell Endowment Fund finanziert.

  • Die Autoren haben keine relevanten finanziellen Beziehungen offengelegt.

Dies ist eine Zusammenfassung einer Preprint-Forschungsstudie „Risk Models Based on Non-cognitive Measures May Identify Presymptomatic Alzheimer’s Disease“, durchgeführt von Jingjing Yang vom Center for Computational and Quantitative Genetics, Department of Human Genetics, Emory University School of Medicine, Atlanta, Georgia und Kollegen, veröffentlicht auf medRxiv.org und bereitgestellt von Medscape. Diese Studie wurde noch nicht von Experten begutachtet. Den vollständigen Text der Studie finden Sie unter medRxiv.org.

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