Me, Myself and Di Rezension – erbärmlich unlustige Komödie über Boltons Bridget Jones | Filme

TNichts ist so gemein und deprimierend wie eine Fehlzündung einer britischen Komödie, und Me, Myself and Di ist das einzig Wahre: eine erbärmlich unlustige Komödie über Boltons Antwort auf Bridget Jones. Ihr Name ist Janet Brown (Katy Clayton) und sie ist eine fröhliche 30-jährige Jungfrau, die in einem Supermarkt Regale stapelt. Janet ist am Boden zerstört, als sie ein Internet-Date aufrichtet: „Er hat mich einmal angeschaut und ist weggelaufen, weil ich fett und hässlich bin“, schluchzt sie. „Du bist nicht hässlich“, witzelt ihre glamouröse beste Freundin Diana (Lucy Pinder), die immer bereit ist, Janets Selbstbewusstsein zu knacken. Die Welt legt Janet Demütigungen auf und dann wirft der Film noch mehr auf. Der Charakter ist so dünn geschrieben, dass Clayton nichts anderes zu tun hat, als sie mit einer Art Mundoffenheit zu spielen.

Der Großteil des Films spielt in einem ärgerlich anachronistischen Ferienlager in Rhyl, wo die beiden Freunde für eine Woche Urlaub machen. Diana gibt Janet ein Makeover für die Reise; verwandelt sie in Jeanette De Brun („Es ist französisch, todklassig“, argumentiert sie). Die Komödie hier soll liebevolle Gesellschaftssatire sein, denke ich. Aber es fühlt sich schäbig an: eine Micky-Aufnahme von Charakteren der Arbeiterklasse, die „Teneriffa“ und „Les Misérables“ urkomisch falsch aussprechen.

Mit der oberen Kruste ist es auch ziemlich krass. Sie wissen, sobald der ineffiziente Toff John (Tyger Drew-Honey) ein “Hallo” stammelt, dass er Janets Liebesinteresse ist. Er ist mit seiner karikaturhaft snobistischen Mutter (Jenny Funnell) und seiner Schwester im Urlaub. Die alberne, kinderfernsehartige Handlung hier ist, dass Janet John gegenüber die Fiktion aufrechterhält, dass sie eine wohlhabende, gut gesprochene Jeanette aus “Higher Bolton” ist. Er durchschaut natürlich die Tat und liebt sie so, wie sie wirklich ist.

Das Ganze ist ziemlich hoffnungslos, aber ich habe über einen Gag gelacht, als Janet die Toilette in Johns statischem Wohnwagen benutzt. Seine Mama ruft ihr hinterher: “Keine Feststoffe, mein Herz.”

Me, Myself and Di kommt am 11. Juni in die Kinos.

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