Luxusuhren für reife Herren mit Stil: Deshalb kommen Armbanduhren von Tudor so gut an

Inzwischen ist es sehr lange her, dass Tudor nur die kleine Schwester von Rolex war. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1946 vom „Rolex-Vater“ Hans Wilsdorf und hat seinen ganz eigenen Stil. Anfangs zierte die Uhren noch der schlichte Schriftzug “Tudor“ auf dem Zifferblatt. Sie wiesen auch noch keine Ähnlichkeit mit den Rolex-Modellen auf. In der Regel waren sie entweder rechteckig oder tonnenförmig.

Über den Zeitraum von 45 Jahren entwickelten sich die Modelle weiter. Tudor versuchte ab 2000 eigene Wege zu gehen und 2010 wurde dann die Linie Heritage eingeführt, wobei sich der Name auf das Retro-Design der Uhren bezog. Diese Uhren haben einen überaus hohen Wiedererkennungswert und erfreuen sich auch bei reifen Herren mit Stil besonders großer Beliebtheit, eine breite Auswahl der luxuriösen Zeitmesser findet sich hier.

Werbekampagnen für Tudor-Armbanduhren, die für viel Aufsehen sorgten

Anfang der 1950er-Jahre hatte Hans Wilsdorf eine werbewirksame Idee, um seine Tudor-Uhren auf eine einzigartige Art und Weise zu präsentieren. Mit ihnen stattete er Arbeiter aus, die mit Pickel und Presslufthämmern arbeiteten. So konnte er die Widerstandsfähigkeit, die Zuverlässigkeit und die unverändert gute Präzision in den Anzeigenmotiven perfekt demonstrieren.

Ebenso werbewirksam war es, als er 1952 bis 1954 die Teilnehmer einer britischen Nordgrönland-Expedition mit den Tudor-Uhren ausstattete. Im Gegenzug sollten diese ihm die Ergebnisse über deren Ganggenauigkeit mitteilen. Um diese zu verifizieren, wurden die Uhren mit dem BBC-Radiosignal abgeglichen.

Taucheruhren von Tudor gibt es bereits seit 1954

Die erste Taucheruhr wurde 1954 eingeführt. Hierbei handelte es sich um die Tudor Oyster Prince Submariner, die bis zu 100 Meter Tiefe wasserdicht war. Ein weiteres Modell kam zwei Jahre später auf den Markt, welches selbst bei 200 Metern Tiefe noch Druckfestigkeit bewies. Mit diesem Modell wurde zunächst die französische Marine beliefert.

In der Folge wurden auch die U.S. Navy Seals Kunden von Tudor und es kamen weitere Seestreitkräfte aus Ländern wie Argentinien, Kanada, Italien, Israel und Südafrika hinzu. Inzwischen wurde die Zusammenarbeit mit der französischen Marineeinheit Marine Nationale wieder aufgenommen. So konnte 2021 die Taucheruhr Pelagos FXD mit einem Monobloc-Titangehäuse vorgestellt werden.

Der Snowflake-Zeiger

Im Jahr 1969 wurde dann die nächste Generation von Taucheruhren eingeführt. Die Stunden- und Sekundenzeiger wurden mit einem auf der Spitze stehenden Quadrat versehen. So konnte mehr Leuchtmasse platziert werden. Das Design dieser Zeigerform wurde unter Sammlern schnell als „Snowflake“ bekannt.

Eigene Kaliber

Nachdem 2017 bezüglich der Kaliber eine Zusammenarbeit zwischen Tudor und Breitling verkündet wurde, rüstet Tudor seine Chronographen nun mit Werken auf Breitling-Basis aus, erstmals kam das Automatikwerk in der neuen Black Bay Fifty-Eight zum Einsatz.

Das Markenlogo wurde entwickelt

Ein Logo führten die ersten Tudor-Uhren noch nicht wirklich. Hier war zunächst nur der einfache Tudor-Schriftzug zu sehen. Das änderte sich, als 1969 das Wappen eingeführt wurde. Zu dieser Zeit verschwanden auch alle Rolex-Schriftzüge von Zifferblatt und Boden. Lediglich die Aufzugskrone mit Rolex-Logo wurde noch bis in die späten 1990er beibehalten.

Tudor: Ein unverwechselbarer Begriff

Aufgrund seiner Eigenständigkeit hat sich die Marke Tudor stark auf dem Uhrenmarkt etabliert. Daher wird die Marke inzwischen von führenden Konzessionären längst auf dem Markt angeboten. Genau wie die Muttermarke, werden auch die Neuvorstellungen genauso gespannt verfolgt. Inzwischen sind die Zeiten längst vergangen, in denen die Tudor nur als kleine Schwester von Rolex gesehen wird.

Innovation steht bei Tudor im Fokus

Heute sind Tudor-Uhren unter anderem auch deswegen so stark nachgefragt, weil sich Tudor durch Innovationsfreudigkeit auszeichnet, was bei der Muttermarke nicht unbedingt der Fall ist. Materialien wie Bronze oder Uhren mit PVD-Beschichtung werden zum Beispiel direkt von Tudor angeboten.

Damit muss nicht mehr auf einen Veredler zurückgegriffen werden. Außerdem ist Tudor auch noch mutig genug, um Designs zu entwerfen, die nicht dem Trend des Massenmarktes entsprechen. Inzwischen werden alle aktuellen Serien von eigenen Manufakturkalibern angetrieben. Tudor-Armbanduhren sind perfekt für den täglichen Einsatz konzipiert und man darf sich immer über ein hochwertiges Accessoire von ausgezeichneter Qualität freuen.

Die besten Armbanduhren der Marke Tudor

Für den Kauf einer Armbanduhr der Marke Tudor ist man am besten bei einem Juwelier oder Konzessionär aufgehoben. Eine weitere Möglichkeit bietet der Sekundärmarkt. Hier muss man nicht geduldig auf der Warteliste verharren, allerdings sind diese in der Regel eher kurz. Außerdem lassen sich hier oftmals sehr gute Schnäppchen realisieren, auch wenn die eigentlichen Listenpreise nicht übermäßig hoch sind.

Empfehlenswert für Einsteiger in die Welt der Uhren ist die Tudor Black Bay 58, die häufig auch als BB58 bezeichnet wird. Diese Armbanduhr ist einfach sowie schlicht und hat kein Datum. Sie zeichnet sich durch eine sehr gute Ablesbarkeit aus, verfügt über eine alltagstaugliche Wasserresistenz und natürlich über eine gute Verarbeitung. Dank des Plexiglases kommt die Uhr mit einem angenehmen Retro-Charme daher. Leider lässt sich das wunderschöne blaue Zifferblatt inklusive blauer Lünette auf Fotos kaum richtig einfangen.

Die Black Bay GMT oder der Black Bay Chronograph sind für Freunde von sportlichen Modellen besonders empfehlenswert. Kurz nach ihrer Vorstellung war die GMT extrem gefragt. Inzwischen wird dieses Modell aber weit unter dem Listenpreis gehandelt. Ähnliches gilt auch für den Black Bay Chronographen. Diese Uhr sieht nicht nur super schick aus, sondern sie stellt zudem auch noch eine Alternative zur Rolex Daytona dar, also eine Uhr, die auch gut zu sportlichen Aktivitäten passt. Das allerdings zu einem um einiges günstigeren Preis und die jahrzehntelange Wartezeit entfällt ebenfalls.

Die erste Wahl sollte auf jeden Fall die Tudor Pelagos sein, wenn es um die Anschaffung einer echten Taucheruhr geht. Zum einen ist diese Uhr über mehrere hundert Meter wasserdicht und zum anderen ist sie auch als Linkshänder-Edition erhältlich.

Tudor weiter auf dem Vormarsch

Tudor ist durchaus zuzutrauen, irgendwann den Stellenwert von Rolex einzunehmen. In der Uhrenwelt werden solche Prognosen zwar sehr häufig getroffen, doch hier scheint es sich um weit mehr als nur um eine von vielen Prognosen zu handeln. Mit einer guten Tudor im Full-Set können Uhrenfans, Sammler und ebenso Investoren derzeit noch ein echtes Schnäppchen machen.

Es ist aber davon auszugehen, dass auch Tudor irgendwann vom Sog der sportlichen Armbanduhren erfasst wird. Allerdings ist dennoch nicht zu erwarten, dass es dann bei Marktpreisen unterhalb der Listenpreise bleibt. Rückblickend musste sich die Marke Tudor von einigen schlimmen Designfehlern erholen, aber inzwischen ist die Marke zu einem echten Musterschüler der Uhrenwelt geworden.

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