Goa ist die nächste Station für das 3G-Netz der Maharashtra-Rebellen

Von Gujarat nach Guwahati und jetzt Goa – das Rebellenlager Shiv Sena bereitet nicht nur dem Rivalen Uddhav Thackeray in Maharashtra, sondern der ganzen Nation schlaflose Nächte. Busse, Hotels, gecharterte Flugzeuge, Tempelfahrten und was nicht! Die Resortpolitik zum Schutz der MLAs vor dem Umherirren hat die politische Temperatur in Maharashtra erhöht.

Gouverneur Bhagat Singh Koshyari hat am Donnerstag zu einem Bodentest aufgerufen. Und der berühmte Kamakhya-Tempel in Guwahati wurde Zufluchtsort für die rebellischen MLAs, die jetzt nach Goa aufbrechen. Ihr Anführer Eknath Shinde besuchte den Tempel am Mittwochmorgen, um einen Tag vor der Bodenprüfung die dringend benötigten Segnungen zu erbitten, nicht nur einmal, sondern zweimal.

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Mit Zahlen bestärkt, sagte Shinde, er mache sich keine Sorgen über einen Bodentest. Er sagte: „Wir werden morgen Mumbai erreichen. 50 MLAs sind bei uns. Wir haben 2/3 Mehrheit.“ Er fügte weiter hinzu: „Wir werden alle Dinge passieren und niemand kann uns aufhalten. In der Demokratie zählt die Mehrheit, und die haben wir.“

Das Radisson Blu Hotel in Guwahati war Gastgeber für 39 MLAs von Shiv Sena, darunter Shinde, acht unabhängige MLAs und zwei von der Prahar Janshakti Party, die versuchten, die Regierung von Maha Vikas Aghadi zu stürzen. Sie landeten letzten Mittwoch aus Surat in der Stadt.

Interessanterweise weist die Faszination des Rebellenlagers für „G“ – Gujarat, Guwahati und Goa – auf eine relevante Frage hin, warum sie ihren Plan in letzter Minute geändert haben, um von Guwahati nach Goa zu wechseln. Hier sind die fünf Gründe:

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1. In erster Linie wollten sie die MLAs in einem von der BJP regierten Staat halten, in dem sie jede erdenkliche Hilfe von der Staatsmaschinerie erhalten können.

2. Die Sicherheit der MLAs hat oberste Priorität. Beschäftigte von Shiv Sena werden nach provokativen Äußerungen von Parteiführern angeklagt.

3. Die Nähe zu Mumbai ist im Moment wichtig, sodass das Reisen nicht viel Zeit in Anspruch nehmen sollte.

4. Deepak Kesarkar, der inzwischen zum inoffiziellen Sprecher des Rebellenlagers geworden ist, ist in Goa „einfallsreich“.

5. Devendra Fadnavis steht dem Ministerpräsidenten von Goa, Pramod Sawant, nahe. Fadnavis war der Verantwortliche für die Wahlen zur Versammlung in Goa.

Fadnavis traf sich am späten Dienstagabend mit Gouverneur Bhagat Singh Koshyari und überreichte ihm einen Brief, in dem er um eine Bodenprüfung in der Staatsversammlung bat. Jetzt sind alle Augen auf den Obersten Gerichtshof gerichtet.

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