Forscher mit Lasern gemalt, weil Laser – >

Optics 8, 577 & ndash; 585 (2021)

Forscher der russischen ITMO-Universität entwickelten einen Laserpinsel, mit dem Gemälde ohne Verwendung von Farbe gemalt werden können. (Versuchen Sie das dreimal so schnell zu sagen.) Das Laser-Malwerkzeug ist eigentlich eher ein Ätzwerkzeug, das mikroskopische Strukturen in Metall erzeugt, die ausgewählte Wellenlängen des Lichts reflektieren, die Gelb, Rot und anderen Farben entsprechen.

Mit dem Laserpinsel erzeugte Bilder sind nur wenige Millimeter breit und enthalten unglaubliche, scharfe Details. Die Farben sind auch sehr lebendig, teilweise dank der Verwendung von „Strukturfarben“. Diese „Gemälde“ enthalten keine Pigmente, nur Nanostrukturen, die mit dem Laserwerkzeug geätzt wurden. Diese Strukturen können bestimmte Wellenlängen des Lichts diffundieren, unerwünschte Farben effektiv heraussaugen und nur vom Künstler ausgewählte Farben reflektieren.

Wie Sie auf den obigen Fotos und Videos sehen können, hat dieser Prozess eine sehr begrenzte, sehr lebendige Farbpalette. Andere „Nano-Malverfahren“ erzeugen eine größere Farbpalette. Was gibt es also? Das Team der ITMO University sagt, dass der Laserpinsel der erste Schritt in Richtung eines kommerziellen „Nano-Malwerkzeugs“ für Künstler ist und dass die Farbpalette des Geräts nicht so wichtig ist wie Benutzerfreundlichkeit, Geschwindigkeit und Haltbarkeit von „Gemälden“.

Mit dem Laserpinsel erstellte Bilder haben keine besonderen Aufbewahrungsanforderungen und sollten unbegrenzt lange halten. Mit dem Laserpinsel können Künstler auch Farben löschen oder ersetzen – zwei Funktionen, die Sie bei anderen „Nano-Malmethoden“ nicht finden.

Der Laserpinsel ist eindeutig ein brauchbares Produkt und könnte dazu beitragen, die visuelle Kunst zu revolutionieren. Es gibt jedoch kein Wort darüber, wann diese Art von Gerät die breite Öffentlichkeit erreichen wird oder wie viel es kosten würde. Im Moment können wir nur darauf warten, dass die Forscher die Technologie verbessern, und der Palette hoffentlich ein paar weitere Farben hinzufügen.

Quelle: Optica 8, 577-585 (2021) über Ars Technica

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