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Die Mehrheit des ausgebrannten klinischen Supportpersonals nennt die Patientenkommunikation als Schuldigen

by drbyos
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Eine diese Woche vom Patientenerfahrungsanbieter WELL Health veröffentlichte Studie ergab, dass die überwiegende Mehrheit des klinischen Supportpersonals an vorderster Front von moderatem bis extremem Burnout berichtet.

Fast zwei Drittel sagen, dass sie schon einmal darüber nachgedacht haben, den Job zu wechseln oder aufgrund von Stress zu kündigen.

„Obwohl viel über das Burnout von Ärzten und Krankenschwestern berichtet wurde, wurde dem klinischen Supportpersonal an vorderster Front, das während der COVID-19-Pandemie unermüdlich daran gearbeitet hat, eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung sicherzustellen, weniger Aufmerksamkeit geschenkt“, heißt es in dem Bericht.

„Von der enormen Menge an Patientenkommunikation, die für den Übergang zur virtuellen Versorgung erforderlich ist, bis hin zu ihren außergewöhnlichen Bemühungen bei der Koordinierung vielfältiger Impfstofftermine sind die Mitarbeiter des klinischen Supports die unbesungenen Helden der Pandemie“, hieß es weiter.

WARUM ES WICHTIG IST

Mehr als die Hälfte der 320 befragten Mitarbeiter an vorderster Front bewerteten ihren Burnout als hoch bis extrem, wobei fast zwei Drittel der Patienten sagten, dass sie es bemerkt haben.

Beunruhigenderweise glauben 58 %, dass ihr Burnout sich negativ auf die Patientenversorgung ausgewirkt hat.

Die von WELL in Auftrag gegebene und vom Marktforschungsunternehmen PureSpectrum durchgeführte Studie ergab, dass 82 % der Befragten den Patientenkommunikationsprozess nannten – definiert als Kontaktaufnahme und Koordination mit Patienten über ihre Termine, Nachsorge und Gesundheitsprobleme per Telefon, E-Mail, SMS , Live-Chat oder andere Kanäle – als direkter Beitrag zum Burnout.

Etwa die Hälfte gibt an, dass die COVID-19-Pandemie die Lage verschlimmert hat, und drei von zehn geben an, dass sie ihren Stress nicht mit dem Management besprechen. Gleichzeitig ist die Mehrheit der Meinung, dass die Automatisierung bestimmter Patientenkommunikationen für die Arbeitszufriedenheit nützlich wäre.

„Die Gewinnung und Bindung von Talenten hat für Gesundheitsdienstleister höchste Priorität, insbesondere während COVID-19“, beobachteten Forscher.

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DER GRÖSSERE TREND

Das Burnout von Anbietern, insbesondere im Zusammenhang mit COVID-19, ist für Entscheidungsträger im Gesundheitswesen zu einem wachsenden Problem geworden.

Die Ursachen scheinen vielschichtig zu sein – was mögliche Lösungen komplexer macht.

Ärzte und Pflegepersonal nennen beispielsweise häufig die Verwendbarkeit elektronischer Patientenakten als Hauptursache für Burnout – aber eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass Ärzte, die weniger Zeit in der EHR verbrachten, tatsächlich eher ihren Arbeitsplatz aufgegeben haben.

AUF DER AUFZEICHNUNG

„Da Anbieter zunehmend wertorientierte Verträge mit Kostenträgern eingehen, waren Versorgungsqualität und Patientenerfahrung noch nie so wichtig wie nie“, beobachteten die Autoren des Berichts.

Kat Jercich ist Chefredakteurin von Healthcare IT News.
Twitter: @kjercich
E-Mail: [email protected]
Healthcare IT News ist eine HIMSS Media-Publikation.

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