Die größten Cyber-Bedrohungen vor dem Black Friday

Da der Black Friday vor der Tür steht, hat Kaspersky einen neuen Bericht veröffentlicht, der die neuesten digitalen Bedrohungen im Zusammenhang mit Online-Shopping aufdeckt. Die Ergebnisse zeigen, dass es im Jahr 2023 mehr als 13 Millionen Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit E-Shops gab, bei denen sich Betrüger als beliebte Marktplätze, Luxusmarken und Gadget-Läden ausgab.

Laut den Experten des Unternehmens sind Betrug und elektronisches Phishing die beliebtesten und profitabelsten Taktiken von Betrügern. In den ersten zehn Monaten des Jahres 2023 entdeckte Kaspersky 30.803.840 Phishing-Angriffe, die auf Online-Märkte, Zahlungssysteme und Bankinstitute abzielten, wobei E-Commerce-Plattformen bei 43,5 % aller Angriffe (13.390.142 Angriffe) als Köder eingesetzt wurden.

Seit Oktober hat sich die Zahl der Domains mit der Aufschrift „Black Friday“ verdreifacht. Websites auf diesen Domains können alles sein, von nicht existierenden Shops bis hin zu überzeugenden Kopien echter Online-Shops. Kaspersky entdeckt seit Beginn des Herbstes kontinuierlich zahlreiche Fake-Shops, die Kleidung, Geräte und Gadgets anbieten. Die am weitesten verbreiteten Machenschaften konzentrieren sich auf die Einrichtung betrügerischer Geschäfte, in denen Menschen für Produkte bezahlen, die sie nie erhalten.


Beispiel einer Phishing-Website

Bei einem anderen Schema wird eine Karte mit einer angeblichen Zahlung für Waren verknüpft, sodass Betrüger nach und nach Geld abheben und die Konten der Opfer leeren können. Beispielsweise gibt sich eine betrügerische Website als bekannte Shopping-Plattform aus und verleitet Nutzer dazu, eine Geschenkkarte im Wert von 800 Euro für 1,95 Euro zu kaufen. Da die versprochene Geschenkkarte in der Regel nicht vorhanden ist, verlieren Benutzer Geld an die Betrüger, die hinter dieser Falle stecken.

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Kaspersky-Experten enthüllten außerdem, dass Betrüger mithilfe von Top-Marken wie eBay, Walmart, Alibaba und lokalen Plattformen wie Mercado Libre potenzielle Opfer mit 240.000 Phishing-Angriffen gezielt angegriffen haben. Der Reiz, größere Geldbeträge zu stehlen, verleitet Betrüger dazu, sich als Luxusmarken auszugeben.

Betrüger haben es auch auf Technikbegeisterte abgesehen, indem sie sich rund um den Black Friday als Apple-Produkte und -Dienste ausgeben. Kaspersky-Produkte haben von Januar bis Oktober 2023 2,8 Millionen solcher Phishing-Angriffe erkannt. Spieler werden durch Konsolenbetrügereien angelockt, die ihnen Käufe versprechen und sie letztlich mittellos zurücklassen.

„Online-Shopping, insbesondere während Schlussverkaufszeiten wie z Schwarzer Freitag, sind ein Hauptziel für Cyberkriminelle. Betrüger verstärken ihre Aktivitäten und machen sich den Anstieg des Online-Verkehrs und die Nachfrage der Käufer nach Schnäppchen zunutze. Es ist wichtig, wachsam zu sein und sichere Online-Praktiken anzuwenden, um sich vor potenziellen Bedrohungen zu schützen und gleichzeitig die Vorteile des Online-Marktplatzes zu genießen.“ kommentiert Olga Svistunova, Sicherheitsspezialistin bei Kaspersky.

Um den Black Friday dieses Jahr optimal zu nutzen, sollten Sie unbedingt einige Sicherheitsempfehlungen befolgen:

  • Vertrauen Sie keinen Links oder Anhängen, die Sie per E-Mail erhalten. Überprüfen Sie den Absender noch einmal, bevor Sie etwas öffnen.
  • Überprüfen Sie die E-Shop-Websites noch einmal, bevor Sie Informationen eingeben: Ist die URL korrekt? Gibt es Tipp- oder Designfehler?
  • Schützen Sie alle Geräte, die Sie zum Online-Einkauf nutzen, mit einer zuverlässigen Sicherheitslösung. Kaspersky Premium schützt seine Benutzer vor verschiedenen Shopping-Betrügereien.
  • Wenn Sie etwas von einem unbekannten Unternehmen kaufen möchten, lesen Sie die Bewertungen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
  • Obwohl Sie so viele Vorsichtsmaßnahmen wie möglich treffen, werden Sie wahrscheinlich erst merken, dass etwas nicht stimmt, wenn Sie Ihr Bankkonto oder Ihre Kreditkartentransaktion sehen. Wenn Sie Ihre Kartenabrechnungen also immer noch in Papierform erhalten, warten Sie nicht, bis sie in Ihrem Briefkasten eintreffen. Sehen Sie im Internet nach, ob alle Belastungen legitim erscheinen. Wenn nicht, wenden Sie sich umgehend an Ihre Bank oder Ihr Kreditkartenunternehmen, um die Situation zu korrigieren.
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