Der Regisseur von ‘Face of Anonymous’ erkundet die mysteriöse Welt des hacktivistischen Commander X.

TORONTO – Der kanadische Filmemacher Gary Lang hofft, dass sein Dokumentarfilm über ein Mitglied der „hacktivistischen“ Gruppe Anonymous die Zuschauer an ihre eigene Kraft erinnert, Veränderungen herbeizuführen.

Der in Toronto ansässige Autor und Regisseur sagt, dass sein Film „The Face of Anonymous“ sich zwar auf ein Mitglied der schattigen Internetorganisation konzentriert, aber auch ein Beweis für einen größeren kulturellen Wandel ist, der von den Lehren von Anonymous geleitet wird.

Er verweist auf die Märsche von George Floyd im letzten Sommer, als Aktivisten die von Anonymous verwendeten Strategien genutzt haben, um sich schnell in den sozialen Medien zu verbreiten und bei Protesten Fuß zu fassen.

“The Face of Anonymous” wirft einen genaueren Blick auf die Bewegung, indem es sich auf Christopher Doyon konzentriert, der online als Commander X bekannt ist, eine mysteriöse Internet-Persönlichkeit, die auf der Flucht vor der US-Regierung einige Zeit in Toronto und Mexiko verbracht hat.

Langs Film versucht, in Doyons scheinbar ausgefallenen Behauptungen über anonyme Aktivitäten Fakten aus Fiktionen herauszulösen.

“The Face of Anonymous” feiert seine Weltpremiere beim Hot Docs Canadian International Documentary Festival, das von Donnerstag bis 9. Mai online unter hotdocs.ca stattfindet.

Dieser Bericht der kanadischen Presse wurde erstmals am 26. April 2021 veröffentlicht.

.

Lesen Sie auch  Der Bachelor Recap: Küsse und Pisse erzählt in 15 Tweets

Leave a Reply

Your email address will not be published.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.