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Buchrezension von „Women in the Picture: What Culture Does with Female Bodies“ von Catherine McCormack

by drbyos
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Leserinnen und Leser wünschen sich vielleicht, dass „Women in the Picture“ qualitativ hochwertigere Bilder liefert. Auch wenn das Buch für ein allgemeines Publikum geschrieben zu sein scheint, würde die Einbeziehung einiger Konventionen des kunsthistorischen Schreibens – eine Abbildungsliste, ein Index, die Daten der Künstler – eine willkommene Abwechslung darstellen. Es hätte größere Sorgfalt darauf verwendet werden müssen, an angemessener Stelle Quellenangaben zu machen, z. B. durch Angabe einer Quellenangabe für das Titelbild. Es scheint ein Detail von Artemisia Gentileschis erstem (1612-1613) Gemälde „Judith enthauptet Holofernes“ zu sein; Seltsamerweise, wenn man das Thema des Buches bedenkt, bedeckt eine Texttafel Judiths Augen. Nicht zuletzt wurde die emblematische Zoffany-Geschichte, die so von den Grenzen des beruflichen Aufstiegs von Künstlerinnen erzählt, bereits 1971 von der Kunsthistorikerin Linda Nochlin in dem Artikel zur Einführung der feministischen Kunstgeschichte und 1990 von Whitney Chadwick erzählt. (If McCormacks Buch weckt den Appetit der Leser, Nochlins und Chadwicks Werke, in den letzten erweiterten Ausgaben, bieten die volle Mahlzeit.)

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