Auf dem Weg zu einer europäischen CO2-Fußabdruckregel für Batterien

Lithium-Ionen-Batterien (LIBs) sind eine Schlüsseltechnologie zur Dekarbonisierung für den Verkehrs- und Stromsektor (1). Regierungen, einschließlich der Europäischen Kommission (EK), betonen die Relevanz von LIBs aus klima- und „grüner“ industriepolitischer Sicht (2). Die Herstellung von LIBs verursacht jedoch erhebliche Treibhausgasemissionen (THG), beispielsweise durch den Einsatz fossiler Brennstoffe beim Abbau von Rohstoffen oder den Energieverbrauch bei der Batterieherstellung (3, 4). Daher beabsichtigt die Europäische Kommission, dieses Problem durch eine neue Verordnung anzugehen, die Ende 2020 vorgeschlagen wird (5, 6). Artikel 7 des Vorschlags schreibt eine CO2-Fußabdruckerklärung (CF) ab Mitte 2024 vor und legt CF-Obergrenzen für europäische Märkte fest, die ab 2027 für Batterien von Elektrofahrzeugen (EV) und stationäre Batterien mit mehr als 2 Kilowattstunden ( kWh) Speicherkapazität. Hier wollen wir die Debatte über die europäische CF-Verordnung informieren, indem wir regulatorische Gestaltungsoptionen zusammen mit ihren Vor- und Nachteilen diskutieren, einschließlich Umsetzungsbarrieren und potenzieller negativer Anreize.

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